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Erneuerbare Energien lösen die größten Herausforderungen der Menschheit: sichere Energieversorgung und Klimaschutz

Geschrieben am 25.01.2007 - [Nächster Artikel]

Berlin (ots) - Den weltweiten Ausbau Erneuerbarer Energien sieht
ein heute in Berlin und 22 weiteren Städten auf dem Globus
vorgestellter Masterplan vor. Die von Greenpeace und dem europäischen
Erneuerbare-Energien-Industrieverband EREC präsentierte Studie
"energy (r)evolution" zeigt, wie das Ziel, bis zum Jahr 2050 den
globalen CO2-Ausstoß zu halbieren, mit dem massiven Ausbau
klimaneutraler Erneuerbarer Energien und Fortschritten bei der
Energieeffizienz erreicht werden kann. "Dafür müssen wir den Anteil
Erneuerbarer Energien am Energieverbrauch von heute 13 Prozent auf 50
Prozent steigern", so EREC-Direktor Oliver Schäfer. Die aktuellen
Ankündigungen von Davos und Washington zeigten, dass diese
Notwendigkeit erkannt werde. Allerdings müssten jetzt auch Taten
folgen.

"Mit dem Weltenergieszenario zeigen wir, dass es geht. Es
gibt ein Wirtschaftswachstum ohne Klimazerstörung", sagt Jörg
Feddern, Energie-Experte von Greenpeace. "Wir rechnen vor, wie man
nach und nach auf die klimaschädliche Kohle und die Atomenergie
verzichten kann. Erneuerbare Energien sind wettbewerbsfähig, wenn
die Regierungen die Subventionen für fossile und atomare Energien
abbauen und das Verursacherprinzip für Verschmutzer eingeführt wird."

In Deutschland hat der Ausbau Erneuerbarer Energien inzwischen ein
Rekordniveau erreicht. Wind, Wasser, Sonne, Bioenergie und Erdwärme
haben ihren Beitrag im Jahr 2006 zur deutschen Energieversorgung
stärker erhöht als je zuvor. Insgesamt wuchs die Bereitstellung von
Strom, Wärme und Kraftstoffen aus den unendlich vorhandenen
Energieträgern auf über 200 Milliarden Kilowattstunden (2005: 175,7).
Das entspricht rechnerisch dem Strom-, Wärme- und Kraftstoffverbrauch
von mehr als 10 Millionen Haushalten.

Ralf Bischof, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Erneuerbare
Energie (BEE): "Frau Merkel hat in Davos klargestellt, dass
Energieversorgung und Klimaschutz die größten Herausforderungen der
Menschheit sind. Wenn die Politik die richtigen Weichen stellt,
können diese Herausforderungen mit Erneuerbaren Energien bewältigt
werden." Die deutsche Bundesregierung könne dabei die Erfolge im
eigenen Land im Rahmen der G8- und EU-Ratspräsidentschaft deutlich
nach vorne stellen. Der BEE macht zudem konkrete Vorschläge, um auch
die deutsche Politik für Erneuerbare Energien zu verbessern. So werde
dringend das angekündigte Wärmegesetz für Erneuerbare Energien
benötigt. Zudem dürfe die Investitionssicherheit für Strom und
Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien nicht gefährdet werden. "Wir
haben in Deutschland das technische und wirtschaftliche Potenzial,
bis 2050 die Hälfte unseres aktuellen Energiebedarfes aus
Erneuerbaren Energien zu decken", so Bischof. "Wenn es zudem gelingt,
durch Effizienzmaßnahmen den Energieverbrauch auch nur um einen
Prozentpunkt pro Jahr zu reduzieren, kann der Anteil sogar bei über
80 Prozent liegen."

Das Weltmarktpotenzial schätzen die Experten bis 2050 auf jährlich
bis zu 450 Milliarden Euro. Mit der Innovationskraft der
Erneuerbaren-Energien-Industrie kann die deutsche Wirtschaft punkten.
Schon im letzten Jahr betrug der Exportanteil der
Erneuerbaren-Energien-Branche mehr als 60 Prozent. Wenn sich die
deutschen Unternehmen am Weltmarkt weiterhin optimal positionierten,
könne das Exportvolumen im Bereich Erneuerbarer Energien zukünftig in
der Größenordnung der deutschen Automobilindustrie liegen.

Originaltext: Informationskampagne für Erneuerbare Energien
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=61968
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_61968.rss2

Herausgeber:
Informationskampagne für Erneuerbare Energien, Stralauer Platz 34,
10243 Berlin
Kontakt: Doreen Rietentiet, Tel.: 0176 21144095
E-Mail: d.rietentiet@unendlich-viel-energie.de
 
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