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Therapie mit PPI spart Geld / Wirkungsvoller Therapieansatz für Refluxkrankheiten beim Mainzer Rathausgespräch vorgestellt

Geschrieben am 23012007

Mainz (ots) - Magenerkrankungen, beispielsweise Magen-Ulcus,
Duodenal-Ulcus und die gastro-ösophageale Refluxkrankheit treten
häufig auf und werden im Allgemeinen durch den Einsatz von
Protonen-Pumpen-Inhibitoren (PPI) therapiert. Hierzu hat beim Mainzer
Rathausgespräch Professor Julia Kirchheiner (Ulm) referiert. Sie ist
außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen
Ärzteschaft und lehrt an der Universität Ulm sowie an der
Humboldtuniversität in Berlin. Sie stellt fest, dass die angebotenen
Präparate im allgemeinen sehr gut verträglich sind, aber bei einem
Anteil der Patienten zu keinem ausreichenden Therapieerfolg führen.
Eine bessere Prädikation des Therapieerfolges mit entsprechender
Strategiewahl und individuell angepasster Dosierung ist daher ein
wichtiges Ziel der modernen Patienten orientierten Arzneitherapie der
Zukunft. Die Therapie mit PPIs kann die Behandlungsdauer verkürzen
und das Kosten- Nutzen Verhältnis positiv beeinflussen. Ihre These
wird gestützt von Dr. med. Günter Gerhardt, Autor und Herausgeber von
Gesundheitsratgebern. Er hat eine Patientin vorgestellt, deren
Therapierung erst nach dem Einsatz von PPI positiv verlaufen ist.

In der aktuellen Diskussion bekommt dieser Therapieansatz gerade
unter dem Zwang nach Kosten minimierendem Arzneimitteleinsatz einen
besonders hohen Stellenwert.

Im Zuge der Debatte um die Gesundheitsreform ist der Druck auf die
Akteure im gesamten Gesundheitswesen enorm gestiegen. Das wirkt sich
auf die tägliche Arbeit niedergelassener Ärzte aus, seien es
Allgemeinmediziner oder Fachärzte. Der verordnende Arzt muss sich auf
dem Markt mühsam auf die Suche nach dem für seine Patienten
geeigneten Produkt machen. Die Pharmazeutische Industrie bietet
individuell ihre Produkte den einzelnen Ärzten an. Vergleiche sind
schwer zu ziehen. Hier will der Mainzer Arzt Dr. Christian Moerchel
mit seiner Idee ansetzen: sozusagen eine "neutrale Ecke" für
Erfahrungsaustausch und Diskussion bieten. Mainz als
Veranstaltungsort berücksichtigt die zentrale Lage der Stadt in der
Rhein-Main Region mit ihren traditionellen Standorten der
pharmazeutischen Industrie und der modernen Diagnostik und spiegelt
die Verbindung von Politik und Wirtschaft wider.

Originaltext: Rathausgespräche
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=64952
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_64952.rss2

Pressekontakt:
Redaktion: Dr. Michael Moerchel, Bonn
Email: m-moerchel@t-online.de

Kontakt: Büro Rathausgespräche
Dr. med. Christian Moerchel
Obere Bogenstraße 10
55120 Mainz
Fon ++49 6131 681049
Fax ++49 6131 686864
Email : buero@rathausgespraeche.de


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