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Eine Studie beweist, dass die zunehmende Verwendung von Aluminium in europäischen Neufahrzeugen Gewicht spart und Kraftstoffverbrauch samt CO2-Emissionen senkt

Geschrieben am 15.01.2007 - [Nächster Artikel]

Brüssel, Belgien (ots/PRNewswire) - Eine neue Studie beweist, dass
die in europäischen Neufahrzeugen verwendete Menge an Aluminium von
50 kg im Jahr 1990 auf 132 kg im Jahr 2005 gestiegen ist und bis 2010
voraussichtlich um weitere 25 kg steigen wird. Im Jahr 2005 wurden
zwei Millionen Tonnen Aluminiumbauteile in Neufahrzeugen auf die
Strasse gebracht. Die erzielten Gewichtseinsparungen werden zu einer
jährlichen Kraftstoffeinsparung von 1 Milliarde Liter und einer
Reduktion von ungefähr 40 Millionen Tonnen CO2-Emissionen während der
Nutzungsdauer der Fahrzeuge führen.

Die von Knibb, Gormezano & Partners (KGP) in Zusammenarbeit mit
der European Aluminium Association (EAA) durchgeführte Studie enthält
Daten von Automobilherstellern und -zulieferern, EAA-Mitgliedsfirmen
sowie Daten von KGP aus der Vergangenheit. Die Studie basiert auf der
Analyse von 15 Millionen im Jahr 2005 in Europa produzierten Pkw und
untersucht 20 Karosseriebauteile, 17 Fahrgestell- und
Aufhängungsteile sowie 25 Baugruppen für die Kraftübertragung.

Die Studie konzentriert sich auf verschiedene
Aluminium-Halbwerkstoffe - Gussstücke, Strangpressteile,
Schmiedeteile und Bleche. In der Fahrzeugkarosserie machen
Klimaanlagen, Motorhauben, Stossfängermittelteile und Lenksäulen den
grössten Teil der aus Aluminium gefertigten Teile aus. Aluminiumteile
im Bereich des Fahrgestells und der Aufhängung eines Pkw sind in der
Hauptsache Räder, Aufhängungsstreben und Baugruppen für die Lenkung.
Zylinderköpfe, Zylinderblöcke, Motorabdeckungen, Pumpen und Kühler
stellen die Mehrheit der Aluminiumbauteile in der Kraftübertragung
neuer Fahrzeuge dar. Heutzutage wird mehr und mehr Aluminium
insbesondere in Verschlüssen, im Karosserie-Rohbau sowie bei
Fahrgestellen verwendet und verbessert somit auch die Sicherheit und
Leistung von Fahrzeugen.

Roland Harings, Chairman des EAA Automotive Board, sagte "Europa
spielt beim innovativen Einsatz von Aluminium in Fahrzeugen eine
Vorreiterrolle. Da 100 kg Aluminium in einem Fahrzeug die
CO2-Emissionen pro Kilometer um 9 Gramm und sogar 10 Gramm reduzieren
können, wenn man die Produktion von Kraftstoff berücksichtigt, ist
Aluminium als Werkstoff für die Gewichtsreduktion von Fahrzeugen
deutlich im Vorteil. Mit der fortwährenden Einführung neuer
Techniken, die weitere Vorteile in den Design- und
Fertigungsprozessen mit sich bringen, wird sich der Trend zur
Steigerung des Aluminiumanteils pro Pkw fortsetzen. Aluminium wird
mit Sicherheit eine wichtige Rolle bei zukünftigen Generationen
umweltverträglicher Fahrzeuge spielen".

Wir sind in allen Bereichen von Aluminium umgeben. Aluminium ist
leicht und stabil, korrosionsbeständig und haltbar, formbar und
äusserst leitfähig, es besitzt einen natürlichen Glanz und ist
wiederverwendbar. Aluminium bietet intelligente Lösungen für
gegenwärtige und zukünftige Generationen.

Die im Jahr 1981 gegründete European Aluminium Association
vertritt die europäische Aluminium-Industrie - von der Herstellung
von Aluminiumoxid und Primäraluminium über Halbzeuge und
Fertigprodukte bis zum Recycling. Die europäische Aluminiumindustrie
beschäftigt unmittelbar ca. 236.000 Mitarbeiter.

Originaltext: EAA - European Aluminium Association
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=64872
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_64872.rss2

Pressekontakt:
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Stephen Weller:
Tel.: +32-2-775-63-45 E-Mail: weller@eaa.be, Bernard Gilmont: Tel.:
+32-2-775-63-40 E-Mail: gilmont@eaa.be
 
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