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Stellungnahme der Friseur-Innung Hamburg zu Dumpinglöhnen
Geschrieben am 11.01.2007 - [Nächster Artikel] |
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Hamburg (ots) - Dem Vorstand der Friseur-Innung Hamburg liegen keinerlei Beweise für die Annahme vor, viele Betriebe würden den Angestellten sog. "Minuskonten" einrichten und sie dadurch um ihren verdienten Lohn bringen. Eine solche Aussage sei somit nicht haltbar.
Obermeister Birger Kentzler zum Thema Billiglöhne: "Ganz klar: So etwas verurteilen wir. Wer arbeitet, muss nach Tarif bezahlt werden, das ist ganz einfach. Schwarze Schafe sind schädlich für das gesamte Friseurhandwerk." Der Friseur-Innung ist kein Fall bekannt, in welchem das Modell der "Minuskonten" oder ähnliches praktiziert wird. Im Zuge der nun aufgekommenen Diskussion macht Kentzler außerdem deutlich, was er von den weit verbreiteten Billig-Friseur-Ketten hält: "Das sind Knochenmühlen. Die Mitarbeiter bekommen Umsatzziele, die mit zehn Euro-Haarschnitten erreicht werden müssen. Kostet ein Schnitt zehn Euro und lautet das Umsatzziel 200,00 EUR pro Tag, dann bedeutet das Akkordarbeit. Und das in einem Job, der körperlich überaus anstrengend ist."
Zudem appelliert der Obermeister an alle Friseure, sich bei der Innung zu melden, wenn ihnen ein solcher Vertrag angeboten wird. "Dubiose Geschäftemacher - auch wenn sie die Ausnahme sind - gehören an den Pranger gestellt", führt Kentzler weiter aus, "Das geht aber nur, wenn wir Beweise dafür haben." Deshalb bittet er alle betroffenen Friseure ihre Verträge bei der Innung vorzulegen, damit die Innung aktiv gegen solche Machenschaften vorgehen kann.
Originaltext: Friseur-Innung Hamburg Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=64846 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_64846.rss2
Pressekontakt: Froschkönig PR Bernstorffstraße 120 22767 Hamburg
Tel.: 040 - 18884373 Mail: lena@froschkoenig-pr.de
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