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Österreich: Neue Regierung sichert Standortvorteile
Geschrieben am 10.01.2007 - [Nächster Artikel] |
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Wien, Österreich (ots) -
- Neue Koalitionsregierung will Wirtschaft weiter entlasten und setzt auf Innovation, Forschung und flexibleres Arbeitsrecht - Attraktive Unternehmensbesteuerung und Gruppenbesteuerung bleiben unangetastet - Austrian Business Agency erwartet weitere Aufwertung des Investitionsstandortes Österreich
Die morgen, 11. Januar, angelobte österreichische Koalitionsregierung aus Sozialdemokraten (SPÖ) und Christdemokraten (ÖVP) will in der kommenden Legislaturperiode mit einer weiteren großen Steuerreform die österreichische Wirtschaft entlasten und damit den Investitions-, Steuer- und Arbeitsstandort noch attraktiver machen. Das soeben vorgestellte Regierungsprogramm der Großen Koalition sieht bis 2010 ein ausgeglichenes Bundesbudget sowie umfangreiche Maßnahmen im Interesse von Wirtschaft und ausländischen Investoren vor.
Dabei bleiben wesentliche bereits bestehende Standortvorteile wie die attraktive Unternehmensbesteuerung und die Gruppenbesteuerung erhalten. Die 2005 in Kraft getretene Gruppenbesteuerung ist für internationale Unternehmen besonders attraktiv: Verluste ausländischer Töchter von in Österreich angesiedelten Unternehmen können damit Gewinn mindernd geltend gemacht werden. "Das österreichische Gruppenbesteuerungsmodell ist neben der Senkung der Körperschaftssteuer auf nominell 25 Prozent ein Kernstück der österreichischen Steuerreform 2005 und ein europäisches Vorbild. Dass diese beiden Standortvorteile erhalten bleiben, stimmt uns sehr zuversichtlich für die kommenden Jahre", freut sich René Siegl, Geschäftsführer der österreichischen Betriebsansiedlungsagentur Austrian Business Agency. "Dazu wird nun der Investitionsstandort zusätzlich noch weiter aufgewertet."
Maßnahmen der neuen Bundesregierung zur Standortverbesserung:
Exzellenzstrategie für den Innovationsstandort - 800 Millionen Euro für Forschung
Für das Ziel, die Forschungsquote von derzeit 2,43 Prozent bis 2010 auf drei Prozent des BIP zu steigern, sind ausreichend Mittel vorgesehen. Noch in diesem Jahr sollen zusätzlich 50 und im nächsten Jahr 100 Millionen Euro fließen. Bis 2010 sollen die Forschungsausgaben jährlich um zehn Prozent steigen. Diese Ausgaben sollen Anreize für möglichst hohe Forschungsinvestitionen schaffen, um das Verhältnis von 1/3 öffentlich zu 2/3 privat finanzierter Anteil an der F&E Quote nachhaltig zu etablieren. Qualitativ soll die Forschung- und Entwicklungspolitik durch Konzentration und Clusterbildung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft noch verbessert werden. Ein weiterer Schritt in diese Richtung: Ausländische Forscher fallen in Zukunft nicht mehr unter die Ausländerbeschäftigungsquote.
Flexiblere Arbeitszeiten, kündbare Lehrlinge, gelockerte Ladenöffnungszeiten
Die täglichen und wöchentlichen Höchstarbeitszeitgrenzen werden auf 12 bzw. 60 Stunden angehoben. Lehrlinge können etwas leichter gekündigt werden als bisher - künftig können sich Unternehmen auch am Ende jedes Lehrjahres von ihren Lehrlingen trennen. Die Sonntagsruhe bleibt unangetastet. An den anderen Wochentagen werden die Ladenöffnungszeiten allerdings weiter gelockert. Der wöchentliche Öffnungszeitenrahmen soll von 66 auf 72 Stunden ausgeweitet werden.
Modernisierung der Infrastruktur
Mehr als zehn Milliarden Euro sollen bis 2010 in den Ausbau von Autobahnen und Bahnstrecken investiert werden. Gleichzeitig sollen die Baukosten gegenüber den Planungen um mindestens zehn Prozent sinken.
Hinweis für die Redaktion
Die Austrian Business Agency (ABA) ist eine im Eigentum des österreichischen Wirtschaftsministeriums stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie berät interessierte Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden. Interessierte Unternehmen werden von Mitarbeitern in der Wiener Zentrale und den Büros in New York und Tokio betreut.
Originaltext: Austrian Business Agency (ABA) Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=64839 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_64839.rss2
Ihre Ansprechpartnerin: Mag. Hanni Grassauer Austrian Business Agency Opernring 3 A-1010 Wien Tel. 0043 1 588 58 57 Fax 0043 1 586 86 59 E-Mail: h.grassauer@aba.gv.at Internet: www.aba.gv.at
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Patrick Racky Fleishman-Hillard Germany GmbH Hanauer Landstraße 182 c 60314 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 40 57 02-464 Fax: +49 69 43 03 73 E-Mail: Patrick.Racky@fleishmaneurope.com
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