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Nissan und Lufthansa mit Kursgewinnen
Geschrieben am 05.01.2007 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Zum Ausklang der ersten Börsenwoche 2007 starteten die meisten deutschen Aktien mit Verlusten in den Handel. Betroffen waren sowohl die Blue Chips als auch Werte aus dem MDAX sowie Technologietitel. Marktteilnehmer warten heute vor allem auf den für den Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht. Experten erwarten ein Verharren der Arbeitslosenquote bei 4,5 Prozent.
RWE (WKN 703 712) gaben um 2,4 Prozent auf 81,94 Euro nach. Offensichtlich drückt der Streit um die Gaspreise auf den Kurs des Versorgers. Beim Vergleich der Gaspreise durch das Bundeskartellamt rangierte RWE im Mittelfeld. Inzwischen will RWE Rhein-Ruhr ab März die Preise für Gas trotz Mehrwertsteuererhöhung senken. Als Grund wird der sinkende Ölpreis angegeben.
Nissan (WKN 853 686) verteuerten sich um zwei Prozent auf 9,12 Euro. Für Dezember 2006 konnten die Japaner einen leichten Absatzanstieg in den USA erzielen. Medienberichten zufolge planen die Japaner den Bau einer Fabrik in Indien, wo der Autoumsatz derzeit boomt.
Thyssen Krupp (WKN 750 000) gaben weiter nach. Nach gestern 34,90 Euro notierten die Stahlaktien heute gegen Mittag bei 34,66 Euro.
Landesbank Berlin Holding (WKN 802 322) verloren um 0,9 Prozent auf 8,00 Euro. In einem Bericht in der Dienstagsausgabe sieht die "Welt" die Bankaktien als "Spielball der Spekulanten". Beim geringen Streubesitz von sieben Prozent trieben schon geringe Kauforders den Kurs in die Höhe, so die Zeitung.
Lufthansa (WKN 823 212) stiegen um 3,4 Prozent auf 22,53 Euro. AC Research stufte die Aktie heute mit "Halten" ein. Der "Frankfurter Tagesdienst" empfahl "dabeizubleiben". Unterstützt wurde die Kursentwicklung auch vom Ölpreis, der aufgrund des milden Wetters nachgibt.
Industrial und Commercial Bank of China (ICBC) (WKN A0L B42) stiegen um rd. zwei Prozent auf 0,49 Euro. Die ICBC spielt nach einem Doppel-Börsendebüt in Hongkong und Schanghai derzeit laut "Handelsblatt" in der "Spitzenliga" der chinesischen Aktien. Die Bank sei mit einem Marktwert von 215 Mrd. Dollar zur drittgrößten Bank der Welt aufgestiegen - vor der HSBC. In der hohen Bewertung chinesischer Firmen sähen Analysten allerdings auch eine Gefahr für Chinas neuen Börsenboom, so die Wirtschaftszeitung weiter. Die Börsen in Schanghai und Hongkong erzielen derzeit neue Höchststände.
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Originaltext: Börse Berlin-Bremen Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52875 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52875.rss2
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