Berlin (ots) - Der Verdacht von Schmiergeldzahlungen des Schering-Konzerns an das Regime des einstigen irakischen Diktators Saddam Hussein hat sich nicht erhärtet. Dem Tagesspiegel (Samstagausgabe) sagte ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft: "Das Verfahren steht ohne weitere Ermittlungen vor der Einstellung." Bei dem Verdacht eines Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz sei es um einen Betrag von unter 10.000 Euro gegangen.
Vor gut einem Jahr hatte eine Kommission der Vereinten Nationen unter Vorsitz des ehemalige US-Notenbankchefs Paul Volcker einen Bericht über Korruption beim "Öl für Lebensmittel"-Programm vorgelegt. Darin fanden sich die Namen von 63 deutschen Unternehmen, unter anderem Linde, Daimler-Chrysler und Schering.
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