Berlin (ots) - Der traditionsreiche Berliner Friedrichstadtpalast hat im vergangenen Jahr auch wegen der Fußball-WM deutliche Einbußen hinnehmen müssen. "Die Auslastung unseres Hauses betrug 2006 nur rund 60 Prozent", sagte der künstlerische Geschäftsführer Thomas Münstermann dem "Tagesspiegel" (Donnerstags-Ausgabe). "Das ist ein Minus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr." Für den Umsatzrückgang macht er zum einen die WM verantwortlich, die möglicherweise Besucher abgezogen habe, daneben aber auch eine Veränderung in der Struktur der Berlin-Besucher. "Es kommen immer weniger Bustouristen, die einen nicht unerheblichen Teil unseres Publikums ausmachen", sagte Münstermann. Auch die Kaufkraft sei zurückgegangen. Die teuren Karten verkauften sich zwar immer noch gut, Einbußen gäbe es aber im mittleren Preissegment. Durchschnittsverdiener könnten 2006 auch wegen der hohen Hotelpreisen während der WM von einem Besuch abgeschreckt worden sein, befürchtet Münstermann.
Inhaltliche Nachfragen bitte an: Der Tagesspiegel. Ressort Wirtschaft, Tel. 030/26009-260
Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=2790 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de