Hamburg (ots) - Deutschlands umstrittenster Arbeitsloser Henrico Frank sorgt sich um seine Mutter. Dass er heute als "Deutschlands frechster Arbeitsloser" bezeichnet wird, mache seiner Mutter schwer zu schaffen. "Sie sitzt daheim und heult. Das ist kein Spaß mehr", erzählt der 37-Jährige im Interview mit stern.de, dem Online-Angebot des Hamburger Magazins stern.
Den Termin bei Kurt Beck habe er absagen müssen, weil zeitgleich ein lang geplanter Adventskaffee einer Arbeitsloseninitiative stattfand. Außerdem habe er befürchtet, vom rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten "verhackstückt" zu werden. Daher wollte er nicht allein zu Beck. Die Staatskanzlei lehnte jedoch eine Begleitperson ab, und so habe er das Treffen lieber gar nicht erst wahrgenommen.
Dass Frank sich bei keiner der sieben Firmen gemeldet hat, die ihm einen Job angeboten haben, erklärt der Arbeitslose mit mangelndem Geld für ein Telefonat. Die Arbeitsplätze seien aber wegen seiner "30-prozentigen körperlichen Einschränkung" ohnehin nichts für ihn gewesen.