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Der DR. KLEIN Allfinanz-Service: Unabhängige Informationen zu den Themen Baufinanzierung, Kredit, Versicherung, Geldanlage
Geschrieben am 07.12.2006 - [Nächster Artikel] |
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Lübeck (ots) - Die Dr. Klein & Co. AG, ein erfolgreicher unabhängiger Vertrieb von Finanzierungs- und Versicherungslösungen in Deutschland, bietet allen Medien alle zwei Wochen - und zu besonderen Anlässen - einen Allfinanz-Service, in dem zwei Themen aus den Bereichen Baufinanzierung, Kredit, Versicherung und Geldanlage behandelt werden. Der Abdruck ist honorarfrei. Um Quellenangabe wird gebeten.
Heute:
Thema 1: Steuersparmodelle lohnen sich selten
Steuern sparen in großem Stil, wer wünscht sich das nicht? Meistens halten die Geldanlagen aber nicht, was Ihnen vollmundig von den Vertreibern versprochen wurde. Dr. Klein zeigt Ihnen, worauf Sie achten müssen.
Steuern sparen kann nur der, der viele Steuern zahlt. Die Versteuerung des Einkommens erfolgt progressiv. Dies bedeutet, dass jeder eingenommene Euro unterschiedlich besteuert wird. Die ersten 7.664 Euro bleiben derzeit unbesteuert. Ab dem zirka 52.152sten Euro (Verheiratete 104.304 Euro) wird der Spitzensteuersatz von derzeit 42,0 Prozent erhoben. Die maximale Steuerersparnis erhält also nur der, der durch steuerwirksame Verluste oder Abschreibungen zum Beispiel sein Jahreseinkommen von 65.000 Euro auf rund 52.000 Euro drücken kann. In diesem Fall hat er zirka 5.400 Euro Steuern gespart. Je niedriger das Einkommen ist, desto geringer fällt auch die Steuerersparnis aus, da der jeweilige Grenzsteuersatz entsprechend sinkt. Wer also nur 35.000 Euro verdient, für den wird sich eine riskante Anlage nur wegen der Steuerersparnis nicht lohnen.
Viele Anleger denken, dass einem bei Steuersparmodellen das Geld hinterher geworfen wird. Tatsächlich ist es aber so, dass man versucht, seine persönliche hohe Steuerlast mit Projekten zu drücken, die zunächst hohe Verluste ausweisen, später aber rentabel betrieben werden. Es ist sinnlos, 25.000 Euro zu investieren, die später ganz verloren gehen oder nur noch 5.000 Euro einbringen, wenn durch die Investition 10.000 Euro Steuern gespart werden konnten. Unter dem Strich bleibt ein Verlust von 10.000 beziehungsweise 15.000 Euro.
Fazit: Je weniger Steuern tatsächlich gespart werden können, desto eher muss man darauf achten, dass die Anlage auch aus sich heraus rentabel ist.
Beliebte Steuersparmodelle Die Steuerersparnis liegt bei allen angebotenen Anlagen in der Regel in Verlustzuweisungen und Abschreibungen. Verlustzuweisungen entstehen, wenn bei der Anlageform zunächst hohe Investitionen getätigt werden müssen, die mit dem eigenen Einkommen verrechnet werden dürfen. Die Investitionen amortisieren sich erst langsam im Laufe des Betriebs. Dies gilt insbesondere für folgende beliebte Anlageformen:
Windparks Medienfonds (Filmfonds) Schiffsfonds Ökostromfonds
Inzwischen wurde die Steuersparmöglichkeit bei Schiffs-, Medien- und Ökostromfonds aber erheblich eingeschränkt. Früher durften Verlustzuweisungen aus diesen Fonds mit dem Einkommen verrechnet werden und haben so die Einkommensteuer gedrückt. Dies ist heute nicht mehr möglich. Es dürfen nun Verluste aus solchen Fonds nur noch mit Gewinnen aus solchen oder ähnlichen Fonds verrechnet werden.
Weiterhin gute Abschreibungsmöglichkeiten bestehen bei Immobilienanlagen, da dort der Gebäudewert über 30 Jahre steuerlich abgeschrieben werden kann. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in Sanierungsgebieten können zudem die Renovierungskosten über einen Zeitraum von zwölf Jahren voll abgeschrieben werden.
Wo ist der Haken für den Anleger? Viele Anlagen sparen zwar Steuern, mehr aber auch nicht. Letztlich sind die Anlagen oft unrentabel, weil das Projekt, in das investiert wurde...
unwirtschaftlich ist
Grund: Die betriebswirtschaftliche Gesamtrechnung stimmt nicht oder kann nicht erstellt werden, weil Erfahrungswerte fehlen. So basiert die Kalkulation bei Windkraftanlagen auf Erwartungen hinsichtlich Produktion (wetterabhängig) und Strompreis (marktabhängig). Dort liegen Risiken, die nicht planbar sind. Auch technische Kosten und Instandhaltungsaufwendungen können nicht sicher geplant werden, weil keine Erfahrungswerte vorliegen (viele Windparks sind noch nicht lange in Betrieb). Es besteht die Gefahr, dass zu hoch geschätzte Erlöse die zu niedrig geschätzten Kosten nicht decken.
Ähnliches gilt für Schiffsfonds. Auch hier hängt der Ertrag von der wirtschaftlichen Gesamtlage ab und davon, ob die Kapazität des Schiffs gut vermarktet wird. Erfahrungswerte zeigen, dass nur etwa die Hälfte aller Schiffsfonds wirklich rentabel arbeiten.
keinen Erfolg hat Bei vielen Steuersparmodellen hängt der ganze Erfolg der Anlage an wenigen Projekten. Sind diese am Markt nicht erfolgreich, ist auch der Fonds nicht gewinnbringend.
die Anlage das Geld nicht wert ist Vielen Interessenten werden Immobilienanlagen (Fonds, Eigentumswohnungen) angeboten, die sich später als "Schrottimmobilien" herausstellen. Das Objekt wurde überteuert gekauft. Oft werden auch die angepriesenen Mieteinnahmen nicht erzielt. Auch in diesen Fällen wird die Steuerersparnis den Verlust nicht ausgleichen.
das Fondkapital durch "weiche Kosten" geschmälert wird Kein Fonds kann rentabel arbeiten, wenn das Fondskapital geplündert wird. Aus Freude am Steuern sparen wird oft nicht auf die Kostenstruktur der Anlage geschaut. Skrupellose Anbieter nutzen dies, um mit überhöhten Verwaltungskosten, Provisionen und ähnlichem die eigenen Taschen zu füllen. Auch dies führt häufig dazu, dass eine Geldanlage unter dem Strich nicht rentabel ist.
Worauf Sie bei Steuersparmodellen achten müssen
Ist das Geschäftsmodell plausibel? Kennen Sie das Geschäftsmodell oder lassen sich leicht verständliche Informationen darüber recherchieren? Informieren Sie sich über die Anlageform genau.
Leidet das Modell an hohen Verwaltungskosten? Achten Sie darauf, dass die Verwaltungskosten mögliche Erlöse nicht "auffressen", denn Sie wollen nicht das Management reich machen.
Gibt es auffällig hohe Renditen? Es gilt der Grundsatz: "Niemand hat etwas zu verschenken". Hohe Renditen können immer auch nur durch ein hohes Risiko erkauft werden.
Handelt es sich um ausländische Anlageanbieter? Bedenken Sie, dass Sie Ihre Rechte im Ernstfall im Ausland geltend machen müssen. Dies ist häufig nicht möglich oder sehr teuer und aufwändig. Dies gilt auch für EU-Länder.
Thema 2: Gute Zinsen nur für gute Kunden?
Basel II ist in aller Munde, doch was bedeutet das eigentlich für Privatkunden? Nicht nur Unternehmen werden zu spüren bekommen, dass die Banken deutlich größere Unterschiede bei Kreditzinsen machen. Auch Privatkunden werden künftig unter anderem an ihrer Bonität gemessen. Diese strengeren Regeln, nach denen sich die Banken richten müssen, beruhen auf Basel II. Die wichtigsten Aspekte bei Dispo- und Ratenkrediten haben wir hier ausschnittweise zusammengestellt.
Wie funktioniert Basel II? Die vom Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht vorgeschlagenen Eigenkapitalvorschriften bezeichnet man als Basel II. Danach sind ab 2007 alle Banken verpflichtet, Kreditausfallrisiken individuell abzusichern. Die Bonität des Kunden ist dabei der zentrale Punkt: Schuldner mit einer schlechten Bonität müssen künftig mit höheren Zinsen rechnen, da sie für die Bank ein größeres Ausfallrisiko bedeuten. Im Gegenzug werden gute Kunden belohnt. Die Gefahr, dass sie ihren Kredit nicht zurückzahlen, ist vergleichsweise gering und wird mit niedrigeren Zinsen honoriert.
Dispositionskredit: Teures Minus auf dem Konto Basel II sieht vor, dass Kredite, die 90 Tage nicht bedient werden, als Ausfall gelten. Der Kredit muss nun mit mehr Eigenkapital hinterlegt werden und damit wird er teurer für die Bank. Sie könnte ihn daraufhin komplett fällig stellen, in einen Ratenkredit umschulden oder die Dispositionslinie erhöhen. Letzteres beinhaltet aber vermutlich höhere Konditionen. Bereits heute ist ein überzogener Dispo teurer als der Kredit im Rahmen der bereitgestellten Linie. Experten gehen davon aus, dass die höheren Kosten auch weiterhin an die Kunden weitergegeben werden. Mehr denn je sollten Verbraucher also ab 2007 Kontoüberziehungen über den Dispo hinaus genauestens im Blick haben.
Ratenkredit: Individuelle Konditionen erschweren den Vergleich Bei Ratenkrediten ist die bonitätsabhängige Berechnung von Konditionen schon jetzt üblich. Je sicherer für eine Bank die Rückzahlung eines Darlehens ist, desto besser ist der Zinssatz für den Kunden. Doch je individueller die Zinsen werden, desto schwieriger ist die Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Angebote. Jede Bank hat ihr eigenes Scoring-System und somit auch voneinander abweichende Bonitätsergebnisse. So kann die Gewichtung der einzelnen Faktoren, wie beispielsweise ein geregeltes Einkommen oder ein bereits lange bestehendes Beschäftigungsverhältnis, von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sein.
Fazit
Insbesondere Kontoüberziehungen über den Dispositionskredit hinaus sollten Verbraucher im Blick haben. Wenn das Minus auf dem Konto nicht kurzfristig wieder ausgleichen werden kann - beziehungsweise dies nicht absehbar ist -, sollte der Dispokredit in einen Ratenkredit umgeschuldet werden. Das Problem der schwierigen Vergleichbarkeit von Ratenkredit-Angeboten können unabhängige Finanzierungsvermittler wie Dr. Klein lösen. Hier muss lediglich ein Finanzierungsantrag ausgefüllt werden und der Vermittler sucht das für den Kunden günstigste Angebot.
Quelle: Der Dr. Klein Allfinanz-Service
Hintergrundinformation: Dr. Klein ist ein erfolgreicher unabhängiger Vertrieb von Finanzierungs- und Versicherungslösungen in Deutschland. Seit Gründung des Unternehmens 1954 versteht sich Dr. Klein als Partner für die Finanzen seiner Kunden. Wer die passende Finanzierung für seine Immobilie oder sein Auto sucht, eine günstige Versicherung oder eine lukrative Geldanlage, ist bei Dr. Klein richtig. Durch seine führende Marktstellung bietet das Unternehmen exklusive und einzigartige Konditionen an. Dabei arbeitet Dr. Klein ausschließlich mit namhaften Kredit- und Versicherungsunternehmen zusammen, die dem Unternehmen einmalige Sonderkonditionen zur Verfügung stellen, von denen der Kunde profitiert.
Besonders stolz ist Dr. Klein auf seine traditionell starke Positionierung als bedeutender Dienstleister der Wohnungswirtschaft. In jahrzehntelanger Zusammenarbeit wurden gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen in Deutschland Werte geschaffen und erhalten.
Originaltext: Dr. Klein & Co. Aktiengesellschaft Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=17116 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_17116.rss2
Pressekontakt: Volker Bitzer Leiter Unternehmenskommunikation
Dr. Klein & Co. AG Mühlenbrücke 8 23552 Lübeck Tel.: +49 451 140 8 -505 Fax: +49 451 140 8 -599 E-Mail: volker.bitzer@drklein.de http://www.drklein.de
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