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Großer Aufwand, kleine Wirkung: Unternehmen klagen über Ineffizienz in den Investor Relations

Geschrieben am 07.12.2006 - [Nächster Artikel]

Hamburg (ots) - Zwei von drei Unternehmen geben an, die Effizienz
ihrer IR-Aktivitäten könnte noch deutlich gesteigert werden. Dabei
haben schon jetzt knapp 70 Prozent der IR-Abteilungen ihre Arbeit
konsequent auf definierte Zielgruppen ausgerichtet. Doch das
Potenzial der Investor Relations ist noch längst nicht ausgeschöpft.
Dies zeigt der aktuelle IR-Trendmonitor, für den CAT Consultants, die
dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor 203 Fach- und
Führungskräfte der IR-Branche befragt haben.

"Investor Targeting" lautet die Zauberformel vieler Unternehmen
für eine wirkungsvolle Kommunikation mit Akteuren des Kapitalmarktes.
Das bedeutet: IR-Abteilungen kommunizieren konsequent mit klar
definierten Zielgruppen des Unternehmens. 69 Prozent der befragten
Fach- und Führungskräfte deutscher IR-Abteilungen geben an, ihre
Arbeit orientiere sich bereits an einem ausgereiften Investor
Targeting.

Denn meist reicht eine gute Performance an der Börse einfach
nicht, um die Aufmerksamkeit institutioneller oder privater Anleger
zu erregen. Das Unternehmen selbst muss durch eine gezielte Ansprache
der "Wunsch"-Aktionärsgruppen auf eine optimale Aktionärsstruktur
hinarbeiten. Vor allem institutionelle Anleger und
Sell-Side-Analysten stehen derzeit im Fokus der IR-Professionals.
Besonders Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern sowie
Unternehmen mit positiver Kursentwicklung in den letzten zwölf
Monaten verfolgen in ihren Investor Relations ein stringentes
Investor Targeting. Trotzdem sind 65 Prozent der befragten
IR-Experten mit der Effizienz ihrer Arbeit noch nicht zufrieden.
Diese könnte künftig noch spürbar gesteigert werden, geben vor allem
kleinere Unternehmen oder Gesellschaften mit Kursverlusten an.

Die Effizienz der IR-Arbeit wird vor allem durch administrative
Aufgaben und interne Abstimmungen behindert: 53 Prozent der Befragten
sind der Ansicht, diese Tätigkeiten nähmen zu viel Zeit in ihrer
täglichen Arbeit in Anspruch. Gleichzeitig scheint es den meisten
IR-Experten an guten Kontakten in die Financial Community zu mangeln:
Lediglich 39 Prozent der Befragten geben an, über ein exzellentes
Netzwerk in die Finanzbranche zu verfügen. Dabei gehört gerade dies
zu den wichtigsten Eigenschaften eines IR-Experten, wie 68 Prozent
der Fach- und Führungskräfte angeben.

Für den "IR-Trendmonitor" wurden im August und September dieses
Jahres 203 Fach- und Führungskräfte aus IR-Abteilungen und
IR-Agenturen von CAT Consultants, der dpa-Tochter news aktuell und
Faktenkontor befragt. In der Online-Umfrage wurden u.a.
Einschätzungen der Entwicklung von Budget- und Honorar, Eigenschaften
von IR-Experten, Bedeutung von Zielgruppen und DFVA-Grundsätzen
erfasst. Der "IR-Trendmonitor" wird regelmäßig zweimal im Jahr
durchgeführt, um Branchentrends kontinuierlich erfassen zu können.

Originaltext: Faktenkontor
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52884
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52884.rss2

Pressekontakt:
Jörg Forthmann
Faktenkontor GmbH
Telefon: (040) 227 03-7787
Fax: (040) 227 03-7961
Joerg.Forthmann@faktenkontor.de
 
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