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Gute Job-Aussichten aber Mangel an qualifizierten Bewerbern in 2007

Geschrieben am 07.12.2006 - [Nächster Artikel]

Frankfurt (ots) -

- Monster präsentiert Ergebnisse der Arbeitgeberbefragung
"Recruiting Trends 2007"
- Deutsche TOP-1.000-Unternehmen bei Geschäftsentwicklung für 2007
optimistisch
- Erstmals mehr als die Hälfte der Bewerbungen elektronisch

Die 1.000 größten deutschen Unternehmen blicken bei der
Geschäftsentwicklung optimistisch in das Jahr 2007. Das ist ein
Ergebnis der neuen Studie "Recruiting Trends 2007", die die
Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg sowie das
Online-Karriereportal Monster Worldwide am Donnerstag in Frankfurt am
Main präsentiert haben. Über ein Drittel der Befragungsteilnehmer
möchte im kommenden Jahr zwischen 100 und 500 neue Mitarbeiter
einstellen. Gleichzeitig sehen die befragten Unternehmen mit einer
Perspektive von fünf Jahren eine Knappheit an qualifizierten
Bewerbern - Professionals und Young Professionals - über alle
Branchen hinweg.

"Es ist sehr erfreulich, dass die Grossunternehmen in Deutschland
optimistisch in die Zukunft blicken", sagte Davide Villa, CEO Monster
Worldwide Deutschland GmbH. "Allerdings bedeutet die zunehmende
Knappheit an qualifizierten Bewerbern für die Unternehmen steigende
Anstrengen bei der Personalbeschaffung. In Folge dürfte es zu
deutlichen Zuwächsen im internationalen Recruiting und zum
verstärkten Einsatz von elektronischen Bewerbermanagement-Systemen
zur besseren Unterstützung des gesamten Bewerbungsprozesses kommen."

Die Befragung der jeweils 300 größten Unternehmen aus den Branchen
Handel, Pharma/Medizintechnik und Maschinenbau/Elektrotechnik
bestärkt die Einschätzungen der TOP-1.000-Unternehmen. Die
Unternehmen in der Handelsbranche werden in den kommenden Jahren bei
den Neueinstellungen einen besonderen Fokus auf Professionals und
Facharbeiter legen, die Branchen Maschinenbau/Elektrotechnik und
Pharma/Medizintechnik suchen eher Professionals und Young
Professionals. Alle drei Branchen erwarten in einer
Fünfjahresperspektive einen Mangel an entsprechenden Bewerbern am
Arbeitsmarkt.

Diese Erwartungen führen dazu, dass Unternehmen Maßnahmen
ergreifen müssen, um qualifizierte Bewerber schneller als
Wettbewerber identifizieren und eingehende Bewerbungen effizienter
bearbeiten zu können. Hier äußern die Unternehmen zunehmend deutlich
eine Präferenz für elektronische Bewerbungen: Erstmals seit
Durchführung der Studie gibt mit 56,8 Prozent mehr als die Hälfte der
antwortenden Großunternehmen an, elektronische Bewerbungen den
klassischen, papierbasierten Bewerbungsmappen vorzuziehen. Diese
Präferenz entspricht offensichtlich den Bedürfnissen der Bewerber:
Der Anteil der elektronischen Bewerbungen steigt weiter und mit 51,3
Prozent ist nun mehr als jede zweite eingehende Bewerbung
elektronisch. Außerdem schalten Großunternehmen mit 59 Prozent fast
sechs von zehn Anzeigen in Online-Stellenbörsen, was einem Zuwachs
von fünf Prozent innerhalb eines Jahres entspricht. Anzeigen in
Printmedien blieben 26,6 Prozent auf Vorjahresniveau.

"Die Digitalisierung von Kandidatenansprache und Bewerbungseingang
entwickelt sich immer mehr zu einem wichtigen Grundstein für die
Personalbeschaffung und das integrative Personalmanagement der
Zukunft", sagte Prof. Dr. Tim Weitzel von der
Otto-Friedrich-Universität Bamberg. "Wir erwarten, dass die kleinen
und mittelständischen Unternehmen die aktuellen Entwicklungen im
E-Recruiting der Großunternehmen mit nur etwa drei bis fünf Jahren
Verzögerung nachholen werden".

Studie "Recruiting Trends":
Die aktuellen "Recruiting Trends 2007" sind der fünfte
Ergebnisbericht dieser jährlichen Studienreihe des Centre of Human
Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am
Main und Bamberg sowie Monster Deutschland. Wie im vergangenen Jahr
beinhaltet die Studie eine Befragung unter den 1.000 größten
deutschen Unternehmen sowie zusätzliche Branchenbefragungen und
tiefer gehende Fallstudien, die es erlauben, langfristige Trends im
Recruiting besser zu verstehen und wertvolle Handlungsempfehlungen
für die Praxis der Personalbeschaffung abzuleiten.

Über Monster Deutschland:
Monster Deutschland (http://www.monster.de) ist ein führendes
Karriere-Portal im Internet mit einem umfassenden Service- und
Informationsprogramm rund um Beruf und Karriere. Firmensitz der
Monster Worldwide Deutschland GmbH ist Bad Homburg bei
Frankfurt/Main. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein
Tochterunternehmen der Monster Worldwide Inc. mit Sitz in New York,
seit 1994 im Bereich Online-Rekrutierung aktiv und eines der weltweit
größten Stellen-Portale im Internet. Das Angebot umfasst 37 nationale
Webseiten mit lokalen Inhalten in 35 Ländern. Monster Worldwide
(NASDAQ: MNST) hat weltweit 4.600 Mitarbeiter und ist in den
Aktienindizes S&P 500 und NASDAQ-100 gelistet.

Originaltext: Monster Worldwide Deutschland GmbH
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=31973
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_31973.rss2

Ansprechpartner für die Medien:
Monster Worldwide Deutschland GmbH
Alexandra Güntzer
Tel.: 06172.919-204
Fax: 06172.919-547
E-Mail : alexandra.guentzer@monster.de
 
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