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Europäische Regierungen investieren zusätzliche 26 Millionen Euro in die Entwicklung von AIDS-Impfstoffen

Geschrieben am 01.12.2006 - [Nächster Artikel]

Amsterdam, Niederlande (ots/PRNewswire) -

Europa nimmt bei der Förderung der Forschung nach neuen
Technologien im Kampf gegen AIDS eine führende Rolle ein. Mehrere
europäische Regierungen haben ihre Unterstützung für die Forschung
und Entwicklung von AIDS-Impfstoffen in diesem Jahr erneuert oder
erhöht.

In dieser Woche sagte die dänische Regierung der IAVI einen
Zuschuss in Höhe von 30 Millionen Dänische Kronen (etwa 4 Millionen
Euro) zu, der zwischen 2006 und 2008 geleistet werden soll. "Wir
freuen uns darüber, dass wir in der Lage sind, die Forschung und
Entwicklung von AIDS-Impfstoffen mit einem Finanzzuschuss in
Millionenhöhe über mehrere Jahre weiter unterstützen zu können",
sagte die dänische Ministerin für Entwicklung und Kooperation, Frau
Ulla Tornaes. "Unser Beitrag hebt hervor, wie wichtig die Rolle der
Regierungen bei der Unterstützung der globalen AIDS-Forschung sein
kann, insbesondere einer Forschung, die im Rahmen einer Partnerschaft
zwischen Wissenschaftlern, Politikern und den Bevölkerungen der
Entwicklungsländer durchgeführt wird."

Die Regierung der Niederlande gab erst vor kurzem bekannt, sie
werde die Entwicklung neuer Medikamente für Entwicklungsländer mit
einem Zuschuss in Höhe von 80 Millionen Euro fördern. Teil dieses
Zuschusses ist eine Unterstützung der IAVI in Höhe von 16,2 Millionen
Euro über drei Jahre für die Entwicklung eines AIDS-Impfstoffs. Die
Niederlande sind damit einer der wichtigsten Förderer der
AIDS-Impfstoffforschung in Europa.

Die Entwicklung eines AIDS-Impfstoffs ist ein entscheidender Teil
einer umfassenden Antwort auf die globale AIDS-Pandemie. Der Zugang
zu verfügbaren Methoden für die Behandlung und Prävention von
HIV/AIDS und der Zugang zu Pflegeleistungen sind dabei unerlässlich.
Genauso dringend notwendig sind jedoch neue Technologien für die
AIDS-Prävention.

"Es ist wichtig, dass die Menschen, insbesondere Frauen, bessere
Möglichkeiten erhalten, um sich vor einer HIV-Infektion zu schützen",
sagte der niederländische AIDS-Botschafter Paul Bekkers.
"Organisationen wie die IAVI, die mit dem Privatsektor und
Forschungsinstituten zusammenarbeiten, um neue Präventionsmethoden
für Entwicklungsländer zu entwickeln, liefern einen wichtigen Beitrag
im Kampf gegen AIDS."

Die schwedische Regierung hatte bereits zuvor in diesem Jahr ihre
Unterstützung für die HIV/AIDS-Forschung angekündigt. Dazu gehört
unter anderem ein finanzieller Zuschuss in Höhe von 15 Millionen
Schwedische Kronen (etwa 1,7 Millionen Euro) an die IAVI für das Jahr
2006. Die irische Regierung leistete einen zusätzlichen Beitrag in
Höhe von 4 Millionen Euro an die IAVI. Dieser Beitrag wurde im Rahmen
der Verpflichtung der Organisation Irish Aid geleistet, in den Jahren
2005-2007 der IAVI einen Gesamtzuschuss in Höhe von 13 Millionen Euro
für die HIV/AIDS-Forschung zu spenden.

Mit Hilfe dieser Unterstützung durch die europäischen Regierungen
kann die IAVI mit ihrer Arbeit an der Lösung einiger der wichtigsten
wissenschaftlichen Probleme bei der Entwicklung eines AIDS-Impfstoffs
fortfahren, klinische Studien viel versprechender Impfstoffkandidaten
gegen AIDS weiterführen und Infrastrukturen für die Forschung und
Entwicklung in Indien und Afrika aufbauen, um die dortige Bevölkerung
für die Erprobung von AIDS-Impfstoffen vorzubereiten.

"Die Unterstützung aus Europa ist für die Arbeit der IAVI
entscheidend", sagte Dr. Seth Berkley, CEO und President der IAVI.
"Europa hat von Anfang an eine führende Rolle übernommen."

"Wir werden von den Regierungen der Autonomen Gemeinschaft
Baskenland, Dänemarks, Irlands, der Niederlande, Norwegens,
Schwedens, Grossbritanniens und der EU unterstützt", sagte Frans van
den Boom, Executive Director der IAVI in Europa. "In Europa ist es
unser Ziel, für die Entwicklung eines AIDS-Impfstoffs die
Unterstützung aller OECD-Länder zu erlangen."

IAVI

Die International AIDS Vaccine Initiative (IAVI) ist eine globale,
gemeinnützige Organisation, deren Aufgabe darin besteht, die
Entwicklung von sicheren, wirksamen, zugänglichen und präventiven
HIV-Impfstoffen für den Einsatz in der ganzen Welt zu gewährleisten.
Die IAVI wurde 1996 gegründet und ist in 23 Ländern tätig. Die
Initiative und ihr Netz von Mithelfern erforschen und entwickeln
Impfstoffkandidaten. Die IAVI wird von der Alfred P. Sloan Stiftung,
der Bill & Melinda Gates Stiftung, der John D. Evans Stiftung, dem
New York Community Trust, der Rockefeller Stiftung, der Starr
Stiftung sowie den Regierungen Kanadas, Dänemarks, Irlands, der
Niederlande, Norwegens, Schwedens, Grossbritanniens, der USA, der
Autonomen Gemeinschaft Baskenland und der Europäischen Union mit
finanziellen und Sachmitteln unterstützt. Zu ihren Förderern gehören
ausserdem multilaterale Organisationen wir die Weltbank, Unternehmen
wie BD (Becton, Dickinson & Co.), Continental Airlines, Google Inc.,
Merck & Co. Inc. und Pfizer Inc. sowie führende AIDS-Stiftungen wie
Broadway Cares/Equity Fights AIDS, Crusaid, die Deutsche
AIDS-Stiftung und die Until There's A Cure Stiftung. Weitere private
Spender sind die Haas Trusts und viele grosszügige Privatpersonen aus
der ganzen Welt. Weitere Informationen finden Sie unter www.iavi.org.

Webseite: http://www.iavi.org

Originaltext: International AIDS Vaccine Initiative (IAVI)
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=64514
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_64514.rss2

Pressekontakt:
Europa: Hester Kuipers +31-20-521-0030, hkuipers@iavi.org, USA:
Katherine Moore, +1-212-847-1097, kmoore@iavi.org, beide für die IAVI

 
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