Hamburg (ots) - Noch nie seit der Wiedervereinigung war die Lage auf dem Lehrstellenmarkt so dramatisch wie in jüngster Zeit. Einem Tiefstand bei den Ausbildungsplatzangeboten im Jahr 2005 stand die größte Zahl von Schulabgängern seit 1990 gegenüber. Nach aktuellen Schätzungen der Partnerschaft für Lehrstellen e.V. werden in diesem Jahr bis zu 300.000 Lehrstellen fehlen und Experten warnen auch für das Jahr 2007 vor einer Krise auf dem Lehrstellenmarkt. Die Geschäftsstatistik der Bundesagentur für Arbeit deutet für 2007 auf einen weiterhin sehr angespannten Ausbildungsmarkt hin.
Entgegen dieses Trends stellt die Deerberg Versand GmbH in der Lüneburger Heide stetig Auszubildende ein: aktuell werden für den Herbst 2007 Büro- und Einzelhandelskaufleute, Handelsassistent, Werbekaufmann/frau und Mediengestalter gesucht und so weitere acht Arbeitsplätze geschaffen. Damit erhöht das Unternehmen seinen Azubi-Anteil auf 40%!
Eine gute Adresse für Schulabgänger. Egal, welchen Schulabschluss die Bewerber haben, egal, welche Schulnote sie mitbringen, wichtig ist eine positive Einstellung zum Job und der unbedingte Wille, im Beruf etwas zu erreichen. Kann der Bewerber zudem noch mit einer spürbaren Flexibilität aufwarten, sind die Chancen auf eine spätere Festanstellung sehr hoch. Je nach Qualifikation werden bis zu 100% der Auszubildenden übernommen.
Während viele Betriebe vor dem Aufwand der Lehrlingsausbildung zurückschrecken, sieht Firmengründer und Geschäftsführer Stefan Deerberg in der Ausbildung vor allem Vorteile für den Betrieb: "Abgesehen von der gesellschaftspolitischen Verantwortung für die Zukunft sind wir bei Deerberg auch vom Nutzen der Ausbildung überzeugt. Den betrieblichen Kosten der Berufsausbildung stehen beträchtliche Erträge gegenüber und gut ausgebildete junge Menschen mit betriebsspezifischem Know-How sind ein wichtiger Wettbewerbsfaktor."