Berlin (ots) - Das Landgericht Düsseldorf wird dem Antrag der Mannesmann-Prozessbeteiligten auf Einstellung des Prozesses gegen Zahlung einer Geldbuße in der kommenden Woche voraussichtlich zustimmen. Das erfuhr der Tagesspiegel (Samstagsausgabe) aus Justizkreisen.
Der Vorstandschef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, wird die Geldbuße zur Einstellung des Mannesmann-Prozesses aus eigener Tasche bezahlen. Das sei seine eigene Entscheidung gewesen, die Deutsche Bank sei auch bereit gewesen, die Geldbuße aus der Kasse des Hauses zu zahlen. Das erfuhr der Tagesspiegel (Samstagsausgabe) aus dem Umfeld Ackermanns. Ackermann sei von den Aktionären der Bank gedrängt worden, die Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung der Geldbuße zu betreiben, um der Deutschen Bank wieder voll und ganz als Vorstandschef zur Verfügung stehen zu können.
Zuletzt hatte sich nach Informationen des Tagesspiegel vor allem der frühere Mannesmann-Chef Klaus Esser gegen dieses Verfahren gewandt. Er habe auf einen Freispruch erster Klasse gehofft.
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