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Rettungsanker Public Relations: Bessere Abstimmung zwischen PR und IR soll schlechten Börsenkurs auffangen

Geschrieben am 22.11.2006 - [Nächster Artikel]

Hamburg (ots) - Die Mehrheit der Experten für Investor Relations
gibt an, in ihrem Unternehmen fände ein regelmäßiger Austausch
zwischen PR und IR statt. Tatsächlich entdecken die meisten
IR-Verantwortlichen die Vorteile einer integrierten Kommunikation
aber erst, wenn der Kurs an der Börse fällt. Insgesamt werden nach
Einschätzung der Experten IR und PR künftig immer enger
zusammenwachsen. Dies zeigt der aktuelle IR-Trendmonitor, für den CAT
Consultants, die dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor 203 Fach-
und Führungskräfte der IR-Branche befragt haben.

Investor Relations sei die "jüngere Schwester" der älteren
PR-Arbeit, stellte der Geschäftsführer des Deutschen Investor
Relations Verbandes (DIRK) Kay Bommer im September dieses Jahres
fest. Wenn der Kurs einer börsennotierten Aktiengesellschaft in den
Keller fällt, ruft die IR in deutschen Unternehmen ihre "große
Schwester" zu Hilfe: Mehr als zwei Drittel der IR-Mitarbeiter in
Unternehmen, deren Kurs in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als
10 Prozent gesunken ist, geben an, das Unternehmen bemühe sich um
eine enge Abstimmung und häufigen Austausch zwischen PR und IR. In
erfolgreichen Unternehmen mit guter Performance an der Börse spielt
dies nur für die Hälfte der IR-Angestellten regelmäßig eine Rolle.

Insgesamt erwarten 36 Prozent der befragten Fach- und
Führungskräfte aus der IR-Branche, dass der Bedarf nach einer
besseren Abstimmung zwischen den beiden Kommunikationsfeldern und
nach einer einheitlichen Kommunikation des Unternehmens steigen wird.
Vor allem Angestellte großer Unternehmen mit mehr als 5000
Mitarbeitern oder kleiner Unternehmen mit höchstens 200 Mitarbeitern
prognostizieren eine stärkere Integration - und wiederum Unternehmen
mit schlechter Kursentwicklung. Für sie wird die enge Abstimmung von
Botschaften an Investoren, Analysten, Journalisten und Kunden
überlebenswichtig. Unternehmen auf Wachstumskurs oder mittlerer Größe
sehen hier dagegen kaum Handlungsbedarf in der Zukunft.

Für 62 Prozent aller Befragten wird die Situation auch künftig
bleiben wie sie ist: Die "Schwestern" PR und IR gehen getrennte Wege
und begegnen sich von Zeit zu Zeit bei der Durchführung großer
Aufgaben wie Geschäftsberichten oder Hauptversammlungen. Keine gute
Voraussetzung für das Ziel einer One-Voice-Policy. Doch schon heute
nehmen für 53 Prozent der Befragten hausinterne Abstimmungen und
administrative Tätigkeiten in der täglichen Arbeit zuviel Zeit in
Anspruch.

Für den "IR-Trendmonitor" wurden im August und September dieses
Jahres 203 Fach- und Führungskräfte aus IR-Abteilungen und
IR-Agenturen von CAT Consultants, der dpa-Tochter news aktuell und
Faktenkontor befragt. In der Online-Umfrage wurden u.a.
Einschätzungen der Entwicklung von Budget- und Honorar, Eigenschaften
von IR-Experten, Bedeutung von Zielgruppen und DFVA-Grundsätzen
erfasst. Der "IR-Trendmonitor" wird regelmäßig zweimal im Jahr
durchgeführt, um Branchentrends kontinuierlich erfassen zu können.

Originaltext: Faktenkontor
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52884
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52884.rss2

Pressekontakt:
Jörg Forthmann
Faktenkontor GmbH
Telefon: (040) 227 03-7787
Fax: (040) 227 03-7961
Joerg.Forthmann@faktenkontor.de
 
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