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INSIGHT Health Marktforschertreffen zeigt: Der Arzneimittelmarkt kommt nicht zur Ruhe - zielgenaue Analyse des Arzneimittelmarktes für Hersteller unerlässlich

Geschrieben am 22.11.2006 - [Nächster Artikel]

Waldems-Esch (ots) - Der Arzneimittelmarkt kommt nicht zur Ruhe.
Die Regelungen des Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz
(AVWG), wie z.B. das Verbot von Naturalrabatten, die Verschärfung der
Festbetragsregelung, die Anhebung der Rabatte, die Hersteller den
Krankenkassen für bestimmte Arzneimittel gewähren müssen, und die
Möglichkeit Patienten bei Verordnung besonders preisgünstiger
Präparate von der Zuzahlung zu befreien, sind gerade mal ein gutes
halbes Jahr in Kraft. Schon drohen mit dem geplanten
GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) weitere Eingriffe in den
Markt. Umso wichtiger sind zeitnahe und möglichst zielgenaue
Analysen. Das gilt für pharmazeutische Hersteller, aber auch für
Ärzte und weitere Beteiligte im Gesundheitswesen. Darin waren sich
Marktforscher sowie Marketing- und Vertriebsfachleute von über 25
pharmazeutischen Unternehmen einig, die auf Einladung des
Branchendienstleisters INSIGHT Health Mitte November in Moerfelden
bei Frankfurt a. M. zusammengekommen waren.

Bereits die jüngsten Eingriffe des AVWG haben erhebliche Spuren im
Markt hinterlassen. So zeigten die Experten von INSIGHT Health, dass
etwa die monatlichen Umsätze der fünf stärksten Generikaanbieter auf
dem deutschen Markt seit dem Inkrafttreten des AVWG deutlich unter
den durchschnittlichen Monatswert des letzten Jahres (254 Mio EUR)
gesunken sind. Sie pendelten zwischen 173 und 205 Mio. EUR und lagen
im Oktober bei 195 Mio. EUR zu Herstellerabgabepreisen. Im GKV-Markt
schlugen zuletzt die Preissenkungen im Zusammenhang mit der möglichen
Zuzahlungsbefreiung zu Buche. So gelten in der GKV seit 1. November
für ca. 30 Prozent des GKV-Marktes Preisgrenzen zur
Zuzahlungsbefreiung, auf die die Hersteller Anfang November in mehr
als 3.500 Fällen mit zum Teil deutlichen Preissenkungen reagiert
haben.

Vor dem Hintergrund dieses intensiven Preiswettbewerbs sind für
die Akteure zeitnahe und exakte Informationen über Preisbewegungen im
Markt unerlässlich. Mit dem "Preis-Monitor", der vierzehntägig die
aktuellen Preisänderungen abbildet, bietet INSIGHT Health ein
Werkzeug, mit dem die Unternehmen individuell selektiert ohne großen
Aufwand unverzüglich Preisvergleiche zum Wettbewerb vornehmen können.
Preisveränderungen können wahrgenommen und bewertet werden, noch
bevor sie am Markt wirksam werden. Dabei lassen sich Preise nicht nur
aktuell, sondern auch im zeitlichen Ablauf abbilden, so dass
Entwicklungen im Wettbewerb auch über längere Zeiträume analysiert
werden können. Über die Verknüpfung mit anderen Datensätzen von
INSIGHT Health kann auch unverzüglich festgestellt werden, ob und
inwieweit Preisveränderungen den Absatz der betreffenden Präparate
beeinflussen.

Immensen Einfluss hat seit Jahren das Festbetragssystem, mit dem
die gesetzlichen Krankenkassen in einem komplizierten
Berechnungsverfahren Erstattungsobergrenzen für Arzneimittel
festlegen. Dieser Bereich ist ständig in Bewegung, sei es, dass neue
Festbetragsgruppen gebildet und neue Festbeträge berechnet werden,
sei es, dass bestehende Festbeträge angepasst werden. INSIGHT Health
hat hierzu für die Hersteller einen Festbetragsrechner entwickelt,
der ihnen hilft, die für die Berechnung von Festbeträgen notwendigen
Parameter (z.B. Wirkstärken-Äquivalenzfaktor, Bestimmung der
Standardpackung) zu ermitteln und den daraus abgeleitenden Festbetrag
zu bestimmen. Damit verfügen die Firmen über ein funktionierendes
Frühwarnsystem, das sie dabei unterstützt, sich rechtzeitig auf
Veränderungen einzustellen und zu positionieren. Ab sofort steht der
Arzneimittelatlas zur Verfügung. Auf dieser Grundlage wird die
Beziehung zwischen Epidemiologie und dem Arzneimittelverbrauch
dargestellt.

Insgesamt entwickelt INSIGHT Health seine Dienstleistungen und
Produkte stetig weiter. Dies gilt auch für die "INSIGHT Health Patent
Database", die darüber informiert, in welchen Märkten wann Produkte
patentfrei werden und welches Marktpotenzial sie in den
unterschiedlichen Märkten haben. Aktuell gibt sie Auskunft über mehr
als 700 Substanzen und beinhaltet rund 3.750 Patente sowie mehr als
7.400 Schutzzertifikate (supplementary protection certificate - SPC),
die auf Antrag der Hersteller die Patentlaufzeit verlängern können.
Inzwischen kann die aktuelle Schutzsituation für diese Substanzen in
22 Ländern recherchiert werden. Darunter sind neben Deutschland,
England, Frankreich und den USA auch neue EU-Mitglieder wie Estland,
Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei.
Künftig wird die "INSIGHT Health Patent Database" zusätzlich
Informationen über Substanzen enthalten, die sich noch in der
Entwicklung befinden. Bis Ende kommenden Jahres soll dieser Teil rund
2.300 Datensätze enthalten, die Auskunft über den jeweiligen
Entwickler, den Stand der Entwicklung (klinische Phase I - IIII) und
Studien sowie die Entwicklungshistorie geben.

INSIGHT Health GmbH & Co. KG ist ein führender
Informationsdienstleister im Gesundheitsmarkt mit weiteren
Aktivitäten innerhalb Europas. Der Erfolg von INSIGHT Health liegt in
der Bereitstellung von individuellen Lösungen und Dienstleistungen
für die pharmazeutische Industrie. Weitere Informationen über INSIGHT
Health finden Sie unter www.insight-health.de

Originaltext: Insight Health
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=59267
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_59267.rss2

Bei Rückfragen und Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an:
Jürgen Rost, INSIGHT Health, Tel: 06126-955-69 Fax: 06126-955-20,
JRost@insight-health.de.
 
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