 |
|
 |
|
"Mid-Market Barometer": Deutsche Mittelständler beklagen hohe Finanzierungskosten; düsterer Ausblick für die Geschäftsentwicklung
Geschrieben am 21.11.2006 - [Nächster Artikel] |
|
|
Mainz (ots) -
Studie wurde von GE-Tochter Heller Bank in Auftrag gegeben
Trotz des niedrigen EZB-Zinssatzes nennen fast ein Viertel der deutschen Mittelständler "hohe Finanzierungskosten" als eine ihrer größten Sorgen. Zu diesem Schluss kommt der für Deutschland erstmal veröffentlichte "Mid-Market Barometer" des unabhängigen Finanzdienstleisters GE Commercial Finance.
In Deutschland ist der Anteil der mit den Finanzierungskosten Unzufriedenen bei einem vergleichbaren Zinssatz fast doppelt so hoch wie der in Frankreich (13%). In Großbritannien liegt die Quote - und das bei deutlich höheren Leitzinsen - nur bei 8%.
Im Durchschnitt nutzt ein deutsches Mittelstandsunternehmen einen Kontokorrentkredit in Höhe von EUR 1,4 Mio, erheblich mehr als in Frankreich (EUR 590 Tsd.) und Großbritannien (EUR 227 Tsd.). Diese Ergebnisse lassen deutlich vermuten, dass deutsche Unternehmer alternative, billigere, Finanzierungsmöglichkeiten nicht voll ausschöpfen.
"Mittelständische Unternehmen in Deutschland nutzen noch immer zu häufig teuere und unflexible Finanzierungsformen wie den klassischen Kontokorrentkredit ihrer Hausbank", stellt Joachim Secker, Vorsitzender des Vorstandes der Heller Bank AG, fest. "Um zukünftiges Wachstum intelligent zu finanzieren, bieten sich für den Mittelstand alternative Finanzierungsformen wie Factoring oder andere Asset Based Lending Produkte an."
Viele der befragten Unternehmen konnten kurzfristige Geschäftschancen wegen mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten nicht ergreifen. Fast die Hälfte (47%) der Unternehmen in Deutschland gab an, aus diesem Grund bereits mehr als fünf solcher Chancen verpasst zu haben. In Frankreich traf dies nur auf 20% zu, in Großbritannien nur auf 18%. Weitere 41% der deutschen Mittelständler mussten sich immerhin zwischen einer und fünf Chancen wegen mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten entgehen lassen.
Diese nicht genutzten Geschäftsmöglichkeiten haben in Deutschland im Durchschnitt zu einem Umsatzverlust von EUR 1,9 Mio. geführt. Bei 6% der Befragten lag der Verlust über EUR 3 Mio. - in Großbritannien waren es nur 4%, und in Frankreich lag diese Ziffer bei Null.
Insgesamt ist das Bild in Deutschland nicht eindeutig. Die deutschen Mittelständler sind aber pessimistischer als ihre Kollegen im Ausland. Nur 13% erwarten einen Umsatzzuwachs von mehr als 10% in 2007, verglichen mit 15% in Frankreich und 31% in Großbritannien. Fast ein Viertel (23%) rechnet mit einem Umsatzzuwachs unter 3%. Im Vergleich hierzu sind es in Frankreich 34% und in Großbritannien 17%.
Des Weiteren sehen mehr als die Hälfte der deutschen Mittelständler (52%) die hohe Steuerlast sowie die Herausforderungen, die das regulatorische Umfeld an sie stellt, als großes Problem an. Die aktuelle Wirtschaftslage macht 42% der befragten Mittelständler zu schaffen und damit deutlich weniger als in Großbritannien (57%) und Frankreich (60%). Über verstärkte Konkurrenz beklagen sich nur 37% der deutschen Unternehmen - wiederum weniger als in den Nachbarländern Großbritannien (56%) und Frankreich (61%).
Methodologie: Diese Studie wurde zwischen Juli und August 2006 durch das Unternehmen Survey Shop durchgeführt. Im Rahmen der Studie wurden 600 anonyme Telefon-Interviews mit mittelständischen Firmen in England, Frankreich und Deutschland geführt. Die befragten Unternehmen beschäftigen zwischen 10 und 250 Mitarbeitern. Über GE: GE ist ein diversifiziertes Technologie-, Medien- und Finanzdienstleistungsunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, einige der dringendsten globalen Probleme zu lösen. Mit mehr als 300.000 Mitarbeitern ist GE in über 100 Ländern weltweit vertreten. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio reicht von Flugzeugtriebwerken, Energieerzeugung, Wasseraufbereitung und Sicherheitstechnologie bis hin zu medizinischer Bildverarbeitung, Finanzdienstleistungen, Fernsehprogrammen und Hochleistungswerkstoffen.
Über Heller Bank AG: Heller Bank AG ist als eine der führenden Factoring-Finanzierer und -Dienstleister seit mehr als vier Jahrzehnten zuverlässiger Partner für die mittelständische Wirtschaft. Zu ihrem Kundenkreis zählt die Heller Bank AG Unternehmen aus zahlreichen Branchen wie Textil, Elektrotechnik, Möbel, Baustoff, Metall, Holz, Kunststoff und Nahrungsmittel.
Originaltext: GE Commercial Finance - Heller Bank Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=64375 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_64375.rss2
Für weitere Informationen:
Uta Roseano Heller Bank AG T +49 (0) 6131 980 270
Alistair Hammond CNC - Communications & Network Consulting (UK) Ltd. T +44(0) 20 7557 9980 M: +44 (0) 7887 843 768
|
| |
 |
|
 |
| |
 |
Login |
 |
|
 |
Themen-Infos |
 |
|
 |
Artikel Bewertung |
 |
|
 |
durchschnittliche Punktzahl: 2 Stimmen: 1

|
|
 |
|