Baierbrunn (ots) - Lungenkranke müssen nicht mehr auf körperliche Belastungen verzichten - im Gegenteil: "Wir konnten zeigen, dass sie von körperlicher Aktivität durchaus profitieren", erklärt Klaus Pleyer, Sport-Therapie-Leiter der Schweizer Hochgebirgsklinik Davos im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Kurzatmigkeit bewirkt, dass Kreislauf und Muskeln inaktiv werden. Verminderte Kraft wiederum erschwert das Atmen. "Lungensport" soll diesem Abwärtstrend entgegenwirken. Unter fachkundiger Anleitung und auf niedrigem Niveau beginnend aber können die Patienten ihre Belastungsgrenzen deutlich erhöhen. "Sport bringt den Körper dazu, Sauerstoff besser zu verwerten", bekräftigt Dr. Günter Menz, Direktor der Davoser Klinik. "Das macht sich positiv bemerkbar, wenn die Lunge nicht mehr so viel Sauerstoff aufnehmen kann."
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