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Beamte haben Versorgungslücken - Jeder zehnte Mitarbeiter sieht keinen Handlungsbedarf - Beamte wünschen sich Rundumversicherungschutz

Geschrieben am 14.11.2006 - [Nächster Artikel]

Wiesbaden (ots) - Das Klischee, dass Beamte ab dem Augenblick
ihres Dienstantritts finanziell für den Rest ihres Lebens ausgesorgt
haben, gehört der Vergangenheit an. Bereits heute planen fast 80
Prozent der Staatsdiener, für ihren Lebensabend stärker selbst
vorzusorgen. Insbesondere die Mitarbeiter der jungen und mittleren
Generation verlassen sich nicht mehr nur auf die staatliche Vorsorge.
Fast neun von zehn Bediensteten bis 29 Jahre sehen die Notwendigkeit,
sich privat abzusichern. Der Anteil der Beschäftigten im öffentlichen
Dienst, die keinen Handlungsbedarf sehen, ist gering. Nur jeder
Zehnte setzt ausschließlich auf den Versorger Staat. Das ist das
Ergebnis der repräsentativen Studie "Öffentlicher Dienst" von der
DBV-Winterthur in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z. Institut.

Der Auslöser für das Umdenken ist das von der Bundesregierung 2001
verabschiedete Versorgungsänderungsgesetz. Dieses sieht für 2009 vor,
den Höchstversorgungssatz der Pensionen von derzeit 75 Prozent auf
maximal 71,75 Prozent des letzten Nettoeinkommens zu senken. Damit
sollen die Kürzungen bei der gesetzlichen Rente wirkungsgleich auf
die Beamtenversorgung übertragen werden. Die Folge: Eine steigende
Nachfrage nach Altersvorsorgeprodukten ist auf allen Hierarchieebenen
des öffentlichen Dienstes zu beobachten. Beamte des einfachen
Dienstes sprechen sich beispielsweise geschlossen dafür aus, privat
für den Lebensabend vorzusorgen. Bei den höheren Besoldungsstufen
sind es immerhin mehr als 70 Prozent.

Neben der Altersvorsorge wollen die Staatsdiener für weitere
Berufsrisiken finanziell Vorkehrung treffen. Für zwei Drittel der
Befragten spielt die Absicherung der eigenen Pflegebedürftigkeit eine
wichtige Rolle. Ebenfalls zwei von drei befragten Beamten geben an,
sich gegen eine mögliche Dienstunfähigkeit absichern zu wollen. Das
Thema Berufshaftpflicht spielt für mehr als die Hälfte der
Staatsdiener eine wichtige Rolle. Bestimmte Berufsgruppen, wie
beispielsweise Polizisten, haften unter Umständen persönlich für ihr
Fehlverhalten im Dienst. Weniger Sorgen machen sich die
Behördenmitarbeiter hingegen über das Risiko, eventuell Eigentum
ihres Arbeitgebers zu beschädigen und dafür finanziell aufkommen zu
müssen. Nur knapp 30 Prozent der Befragten sehen sich gezwungen, für
entsprechende Fälle vorzusorgen.

Bei der Auswahl der Vorsorgeprodukte gehen die Beamten und
Angestellten des öffentlichen Dienstes nach unterschiedlichen
Kriterien vor. Fast neun von zehn der Befragten entscheidet sich für
das Produkt mit dem größten Leistungsumfang. Für 72 Prozent spielt
das Image des Anbieters die entscheidende Rolle. Vor allem jüngere
Beschäftigte bis 29 Jahre sowie Geringverdiener wollen möglichst die
gesamte Risikopalette absichern - am besten vom Versicherer mit einem
guten Ruf. Sie unterschätzen dabei häufig, dass der Anspruch auf die
größtmögliche Risikoabdeckung seinen Preis hat. Die Besserverdiener
und Führungskräfte entscheiden sich in der Regel für das Produkt mit
der besten Leistungsqualität. Das Image des Anbieters ist für sie
zweitrangig.

Zwei Drittel der Befragten orientieren sich bei Suche nach dem
optimalen Versicherungspaket an Markt- und Produktanalysen der
Verbrauchermagazine sowie an Bewertungen der Ratingagenturen.
Insbesondere die Generation der Beamten zwischen 30 bis 59 Jahren
greift auf diese Art Informationsquelle zurück. Unabhängig vom Alter
hören die Staatsdiener zudem auf Empfehlungen. Fast 60 Prozent
orientieren sich an Erfahrungen aus dem unmittelbaren Freundes- und
Kollegenkreis. Nur wenige suchen das Gespräch mit einem Berater. Nur
15 Prozent geben an, bei der Auswahl von Vorsorge- und
Versicherungsprodukten auf Versicherungsmakler oder Mehrfachagenten
zurückzugreifen.

Anfragen
DBV-Winterthur, Unternehmenskommunikation, Dr. Mathias Oldhaver,
Telefon (+49) 0611/363-2593, Mobil (+49) 0172-67 10 816
Die Medienmitteilung der DBV-Winterthur ist im Internet verfügbar:
http://www.dbv-winterthur.de

Dossier "Öffentlicher Dienst"
Das aktuelle Dossier "Öffentlicher Dienst" der DBV-Winterthur
entstand im Juni 2006 in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut und
dem Marktforschungsinstitut forsa. Für die Studie wurden 500
deutschsprachige Bürger ab 18 Jahre sowie 500 Beamte und Angestellte
ab 18 Jahre im öffentlichen Dienst befragt. Sowohl die interviewten
Bürger als auch die befragten Bediensteten repräsentieren einen
Querschnitt beider Personengruppen in Deutschland. Die Befragung
erfolgte mittels computergestützter Telefoninterviews anhand von
strukturierten Fragebögen. Die Ermittlung der Interviewpersonen wurde
über eine mehrstufige systematische Zufallsauswahl durchgeführt.

DBV-Winterthur Versicherungen
Die DBV-Winterthur ist eine große Versicherungsgruppe mit über
130jähriger Erfahrung auf dem deutschen Markt. Die Kennzahlen: 4.742
Mitarbeiter, rund 3,5 Millionen Versicherte und Beiträge von rund 3,7
Milliarden Euro (Stand: 31.12.2005). Das Beitragsaufkommen liegt zu
53 Prozent in der Lebens-, zu 27 Prozent in der Kranken- und zu 20
Prozent in der Schadenversicherung. Eine der größten Kundengruppen
sind Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes mit über 1,1
Millionen Versicherten. Für diese bietet die DBV-Winterthur spezielle
Produkte und Tarife. Hauptsitz des Konzerns ist Wiesbaden, ein
Direktionsbetrieb besteht in München, Servicezentren gibt es außerdem
in Berlin, Hamburg, Offenbach und Köln. Zur Gruppe gehört zudem die
holländische DBV Verzekeringen mit Sitz in Zeist/NL. Die
DBV-Winterthur bietet Versicherungsprodukte in den Sparten Lebens-,
Kranken- und Schadenversicherung an, darüber hinaus auch
Finanzierungen sowie Geldanlagen. Sie ist heute eine der führenden
Versicherungsgruppen in Deutschland und international in die
schweizerische Winterthur Group eingebunden.

Originaltext: DBV-Winterthur Versicherungen
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=11912
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_11912.rss2

Pressekontakt:
Kontakt:
DBV-Winterthur
Unternehmenskommunikation
Dr. Mathias Oldhaver
Telefon (+49) 0611/363 2593
Fax (+49) 0611/363 4161
presse@dbv-winterthur.de
 
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