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Der Tagesspiegel: Bahn-Fahrgäste: Sparkurs ist Schuld an Zugverspätungen
Geschrieben am 13.11.2006 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Berlin - In der Diskussion um zunehmende Verspätungen bei der Deutschen Bahn hat der Fahrgastverband Pro Bahn von dem Konzern verlangt, seine Strategie auf mehr Qualität auszurichten. "Durch den Sparkurs im Netz gibt es keinen Puffer mehr, wenn bei der Bahn mal etwas schief geht", sagte der Verbandsvorsitzende Karl-Peter Naumann dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe). "Die Bahn hat in den vergangenen Jahren Nebengleise abgebaut, wo es ging - nun fehlen offenbar die Ausweichmöglichkeiten für Züge, wenn es mal eine Baustelle mehr gibt", kritisierte er. "Es gibt keine Reserven mehr." Auffällig sei auch, dass es oft Verspätungen wegen Problemen in den elektronischen Stellwerken gebe, die in den vergangenen Jahren eingeführt wurden. "Wenn eine solche Zentrale einmal ausfällt, ist gleich eine größere Region betroffen - das ist sicherlich kein Fortschritt." Naumann verlangte, die Bahn müsse bei den Wiedergutmachungen nun großzügiger sein. "Der Konzern sollte den Kunden schon nach einer halben Stunde Verspätung Entschädigung zahlen - und nicht erst nach einer vollen."
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an das Ressort Wirtschaft, Tel. 030-26009260.
Originaltext: Der Tagesspiegel Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=2790 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_2790.rss2
Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chef vom Dienst Thomas Wurster Telefon: 030-260 09-308 Fax: 030-260 09-622 cvd@tagesspiegel.de
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