Heidelberg (ots) - Der Deutsche Bundestag hat auf seiner gestrigen Sitzung grünes Licht für einen deutlichen Ausbau der Steuervorteile bei der staatlich geförderten Basisrente - auch Rürup-Rente genannt - gegeben. Vor allem die Altersvorsorge für Selbständige wird damit wesentlich attraktiver.
"Durch diese gesetzliche Veränderung wird die Basisrente neben der Riester-Rente und der betrieblichen Altersversorgung einer der wichtigsten Bausteine in der Altersvorsorge", sagt Gerhard Frieg, Vorstand des Finanzdienstleisters MLP. "Denn aufgrund der steigenden steuerlichen Förderung ist die Basisrente ein hoch attraktives Produkt."
Neben Angestellten können nun auch Selbständige ihre Einzahlungen ab dem 1. Euro steuerlich absetzen. Alleinstehende Selbständige, die den maximalen Förderrahmen ausnutzen, können sich dadurch schon in diesem Jahr eine Steuerförderung von mehr als 5.700 Euro sichern.
Die Basisrente gibt es seit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes im Jahr 2005. Insgesamt können Alleinstehende bis zu 20.000 Euro, Ehepaare bis zu 40.000 Euro jährlich in der Basisrente anlegen. Von diesem Betrag können sie in diesem Jahr 62 Prozent bei ihrem Finanzamt geltend machen; bis zum Jahr 2025 steigt der Anteil schrittweise auf 100 Prozent. Im Gegenzug müssen sie die Auszahlung versteuern.
Besonders interessant ist die Basisrente in Kombination mit einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU). Denn genauso wie bei der Hauptversicherung können die Versicherten auch die Beiträge für den Zusatzbaustein bis zu einer festgelegten jährlichen Grenze steuerlich absetzen. "In der Kombination mit einem BU-Schutz ist die Basisrente das Altersvorsorgeprodukt mit der höchsten Nachsteuerrendite und wird sich daher zukünftig zu einem Standardprodukt im Markt entwickeln.", sagt Frieg.
MLP empfiehlt seinen Kunden diese Kombination seit fast zwei Jahren mit großem Erfolg und ist mit einem Marktanteil von 27 Prozent mit weitem Abstand Marktführer bei der Vermittlung der Basisrente.
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