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Lenz-Studie: Mehr als jeder fünfte Deutsche leidet oft unter Schmerzen
Geschrieben am 09.11.2006 - [Nächster Artikel] |
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Köln (ots) - Meist sind Rücken, Nacken, Kopf und Knie in Mitleidenschaft gezogen / Hessen, Rheinland-Pfälzer und Saarländer haben am häufigsten Schmerzen / Am besten geht es Menschen in Berlin / Frauen öfter betroffen als Männer / Die Hälfte der Deutschen geht zum Arzt / Ein knappes Drittel unternimmt nichts und hält die Schmerzen aus
Köln, 9. November 2006 - Mehr als jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) leidet häufig unter Schmerzen. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungs-repräsentativen Studie von TNS Emnid exklusiv für die Zeitschrift Lenz (Ausgabe 12/2006, EVT 15. November). Zu den von Schmerz betroffenen Körperpartien zählen vor allem Rücken und Nacken (45 Prozent), gefolgt von Kopf (27 Prozent), Knien (23 Prozent) und Schultern (22 Prozent). Weniger weit verbreitet dagegen sind Bauch- (zwölf Prozent), Zahn- (zehn Prozent) und Unterleibsschmerzen (sieben Prozent).
Im Vergleich der Bundesländer zeigt die Studie von Lenz, dass die Einwohner von Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland am häufigsten Schmerzen haben. Fast ein Drittel (31 Prozent) klagt hier über regelmäßige Beschwerden. Mit 30 Prozent nur knapp dahinter liegen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Im Mittelfeld der Schmerz-Liga befinden sich Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen (21 Prozent), Nordrhein-Westfalen (20 Prozent) sowie Baden-Württemberg und Bayern (18 Prozent). Am besten geht es nach eigener Einschätzung den Berlinern (15 Prozent) sowie den Sachsen und Thüringern (16 Prozent), von denen sich lediglich rund jeder Sechste häufig mit schmerzhaften Beeinträchtigungen herumplagt.
Abgesehen von den regionalen Aspekten hat auch das Geschlecht einen Einfluss auf das Schmerzempfinden. So wird mehr als jede vierte Frau (26 Prozent), aber nur knapp jeder sechste Mann (16 Prozent) in Deutschland oft oder sehr oft von Schmerzen heimgesucht. Darüber hinaus spielt das Alter eine entscheidende Rolle - von den 14- bis 29-Jährigen ist etwa jeder Neunte (elf Prozent), von den über 60-Jährigen hingegen über ein Drittel (34 Prozent) regelmäßig betroffen.
Neben der Schmerzhäufigkeit wurde in der Lenz-Studie auch nach den Gegenmaßnahmen gefragt. Danach sucht fast die Hälfte (49 Prozent) der Deutschen bei Schmerzen einen Arzt auf, ein knappes Drittel (29 Prozent) setzt auf vorhandene Medikamente aus der Hausapotheke. Gut ein Viertel (26 Prozent) kauft neue Tabletten oder Salben, und etwa jeder Fünfte (19 Prozent) wendet natürliche Hausmittel an. 29 Prozent unternehmen nichts und halten die Schmerzen aus.
Wie beim Schmerzempfinden zeigen sich auch bei der Schmerztherapie regional deutliche Unterschiede. Am häufigsten gehen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen Anhalt (59 Prozent) sowie Bayern (53 Prozent) bei Schmerzen zum Arzt, die geringste Quote weist Baden-Württemberg (39 Prozent) auf. Die meisten Menschen, die Schmerzen ohne jegliche Gegenmaßnahmen ertragen, gibt es in Sachsen und Thüringen (37 Prozent), Baden-Württemberg (33 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (31 Prozent).
Für Rückfragen: Jürgen Sinn, Chefredakteur Lenz Telefon 0221/277 57-0 Telefax 0221/277 57-10 E-Mail redaktion@lenzmagazin.de
Hinweis für die Redaktionen: Die detaillierten Umfrageergebnisse für die einzelnen Nielsengebiete können bei Sascha Grüning, PubliKom Kommunikationsberatung, unter Telefon 040/399 272-14 oder per E-Mail presse@publikom.com angefordert werden.
Originaltext: Lenz-Magazin Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=51349 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_51349.rss2
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