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Mittelstand sieht Kabelmarkt vor dramatischem Wandel - 9. Kabelkongress des FRK am 28. November 2006 in Leipzig
Geschrieben am 08.11.2006 - [Nächster Artikel] |
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Lauchhammer (ots) - Fernsehen nur noch gegen Gebühren? Die Pläne von Astra und großen TV-Sendern, ihre Satellitenprogramme verschlüsselt zu senden, sorgen für Unsicherheit unter den TV-Zuschauern und sind eines der zentralen Themen des 9. Kabelkongresses des FRK. Zugleich bedrohen die Konzentrationspläne internationaler Finanzinvestoren im Telekommunikationsmarkt die Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der mehr als 8.000 unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber. Welche Antworten die Politik auf diese Trends im Rahmen ihrer Mittelstandspolitik haben kann, erläutert Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, auf dem FRK - Kabelkongress in Leipzig am 28. November 2006. Die unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreiber fordern für ihre Kabelkunden weiterhin den freien Programmzugang und warnen vor einer Enteignung ihrer Infrastruktur durch die Verschlüsselungspläne. "Der vergessene Riese Mittelstand wird seine Chancen mit den interaktiven und digitalen Netzstrukturen in Deutschland nutzen", betont Heinz-Peter Labonte, Geschäftsführende Vorsitzende des FRK Fachverband für Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen.
Staatssekretär Pfaffenbach gilt als einer der profiliertesten Kenner des Mittelstandes in der Bundesregierung und ist der persönlich Beauftragte der Bundeskanzlerin für die Weltwirtschaftsgipfel. Er wird zu den Entwicklungspotentialen des Mittelstandes in der Informationsgesellschaft Stellung nehmen und pointiert die Frage erörtern, wie sich die vom FRK vertretenen rund 36.000 Mitarbeiter in über 8.000 mittelständischen Unternehmen - die mehr als 2 Mrd. Euro im Jahr erwirtschaften - im Wettbewerb mit den von internationalen Finanzkonglomeraten beherrschten Kabel- und Telekommunikationsgiganten in Deutschland behaupten können. Neben Pfaffenbach beschreibt der Sächsische Minister für Wirtschaft und Arbeit, Staatsminister Thomas Jurk das Potential des Mittelstandes für die Informationsgesellschaft.
Schon am Vormittag des 28. November 2006 diskutiert ein Panel hochkarätiger Vertreter öffentlich-rechtlicher und privater TV-Veranstalter, Kabelnetz- und Satellitenbetreiber sowie der Wohnungswirtschaft die äußerst kontroverse Frage "Grundverschlüsselung oder PayTV". Redner sind unter anderem Jürgen Doetz, Präsident des VPRT, Alexander Rychter und Claus Wedemeier für die Wohnungswirtschaft sowie Volker Steiner, Eutelsat und Wolfgang Elsäßer, SES-Astra. Die Bedeutung der Programmunternehmen für den Kabelmarkt unterstreichen ZDF-Justitiar Carl-Eugen Eberle sowie Rainer Sura von QVC.
Der Kongress bietet zudem technische Innovationen. Mit iTVone präsentiert sich in Leipzig eine neue interaktive Fernsehplattform für Kabelnetze. "Die brandenburgisch-fränkische Firma zeigt erstmals eine völlig neue Technik für interaktives Fernsehen über Kabel TV und Internet", betonte Labonte. Dies biete insbesondere den rund 12 Mio. deutschen Fernsehhaushalten (einem Drittel der angeschlossenen TV-Haushalte, versorgt durch unabhängige mittelständische Kabelnetzbetreiber aus Handwerk und Wohnungswirtschaft) eine völlig neue Form der interaktiven TV-Kommunikation.
"Über 50 Aussteller im Congress Centrum CCL in Leipzig werden mit den in diesem Jahr erwarteten mehr als 1.000 Besuchern erörtern, wie sie ihre Chancen als Kabelnetzbetreiber erschließen können," so Labonte abschließend.
Originaltext: FRK Fachverb. Rundfunkempfangs- u. Kabel Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=59715 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_59715.rss2
Pressekontakt: FRK Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen Heinz Peter Labonte Tel: 06136-996910 Fax: 06131-85708 wwww.Kabelverband-frk.de
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Medienbuero Dr. Wolfgang Posewang 24632 Heidmoor Wieseneck 16 Tel: 04192-201172 Fax: 04192-201173 e-mail: medienbuero@gmx.com
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