Strategische Banken-Allianz im Norden / Sparda-Banken Hamburg und Hannover gehen gemeinsame Wege / Start mit Kooperation im Backoffice / Offene Plattform für weitere Finanzdienstleister
Hamburg/Hannover (ots) - Die Sparda-Banken Hamburg und Hannover haben erste Schritte in eine gemeinsame Zukunft besiegelt. Die Vorstände beider Banken beschlossen auf dem Weg in eine mögliche Fusion insbesondere die Zusammenarbeit in den Backoffice-Bereichen. Ein weiteres Kernelement der "Strategischen Banken-Allianz" sind parallel anlaufende, gleichgerichtete Programme zur Eigenoptimierung und Harmonisierung der Prozess-Strukturen.
"Alle strategischen Optionen stehen uns hiermit weiterhin offen - von der Fusion bis zur intensivierten Zusammenarbeit auf zentralen Steuerungsfeldern", so die Vorstandsvorsitzenden aus Hamburg und Hannover, Dr. Heinz Wings und Klaus Woyna. "Unser Ziel ist es, uns sehr schnell und ohne administrative Hemmnisse auf wesentliche Kernthemen der weiteren und gemeinsamen Unternehmensentwicklung zu konzentrieren", so Woyna und Wings. Diese Vorgehensweise werde dazu beitragen, Arbeitsplätze abzusichern und flexibel auf Kundenerwartungen reagieren zu können.
Darüber hinaus versteht sich die strategische Allianz nach Aussage der Vorstandsvorsitzenden als ein für weitere Dritte offenes System. Sie beinhaltet damit auch die mögliche Positionierung als Produktionsfabrik für das Kredit-, Einlagen- und Dienstleistungsgeschäft, die effiziente Leistungen für weitere Finanzdienstleister erbringen kann.
Bei erfolgreichem Verlauf der Allianz soll dann über die mögliche Fusion zur "Sparda-Bank Nord" entschieden werden. Gemeinsam haben die Sparda-Banken Hannover und Hamburg eine Bilanzsumme von rund 6 Milliarden Euro. Sie betreuen etwa eine halbe Million Kunden in einem Geschäftsgebiet zwischen Flensburg und Göttingen. Vor kurzem wurde die Gruppe der Sparda-Banken in einer Umfrage des Kundenmonitors Deutschland zum 14. Mal in Folge auf Platz 1 in der Kategorie "Kundenzufriedenheit" gewählt.