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Ausbildungsdauer in der Luftsicherheit unzureichend - Kurze Ausbildungsdauer erhöht Qualitätsdefizite - Jeder dritte Fall von Waffenschmuggel am Flughafen bleibt unentdeckt
Geschrieben am 08.11.2006 - [Nächster Artikel] |
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Lübeck (ots) - Die Ausbildungszeit für die Vermittlung neuer Sicherheitsstandards im Flugverkehr ist zu kurz. Denn die gesetzlich veranschlagte Schulungsdauer für Luftsicherheitsassistenten reicht nicht mehr aus, um den gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden. Allein die Umsetzung der neuen EU-Sicherheitsregeln wird den bestehenden Zeitrahmen für die Ausbildung des Sicherheitspersonals sprengen. So die Einschätzung der Lübecker Servicegruppe für Sicherheits- und Rettungskräfte Delphos.
Aktuell sieht das Ausbildungsprogramm der Luftsicherheitsassistenten auf deutschen Flughäfen vor, dass die Grundausbildung innerhalb von 20 Schulungstagen absolviert werden soll. Das entspricht einem Umfang von 164 Unterrichtsstunden. Delphos geht davon aus, dass die gestiegenen Anforderungen einen zusätzlichen Schulungsaufwand von mindestens 70 bis 80 Unterrichtsstunden erfordern. Der Grund: Im Zuge der Terroranschläge von London und Madrid wurden die Sicherheitsmassnahmen deutlich erhöht. In der Praxis ist die neue Gangart zuletzt mit Einführung der neuen Sicherheitsbestimmungen für das Handgepäck sichtbar geworden. Darüber hinaus muss sich das Ausbildungsprogramm der deutschen Luftsicherheitsassistenten aber künftig nach dem neuen nationalen Schulungsprogramm richten, das im Entwurf bereits vorliegt.
Neben den neuen gesetzlichen Anforderungen, die vermittelt werden müssen, legen aktuelle Sicherheitsmängel an deutschen Flughäfen einen dringenden Nachbesserungsbedarf offen. Ein jüngst durchgeführter Realtest der Bundespolizei in Zusammenarbeit mit dem Flughafenbetreiber Fraport ergab beispielsweise, dass jede Dritte Waffe bei Sicherheitskontrollen auf deutschen Flughäfen unentdeckt bleibt.
Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zwingt zum Handeln. Schwarze Schafe in der Sicherheitsbranche können die bis zur Verabschiedung des nationalen Schulungsprogramms bestehende Regelungslücke nutzen, um bei der Ausbildung zu sparen.
Daniel von Grumbkow, Mitglied der Geschäftsführung von Delphos, fordert daher mehr Transparenz in der Ausbildung. Die Behörden sollten angesichts der dramatischen Entwicklung in der Branche die Kontrollen des Schulungsbetriebs intensivieren. Neben dem Ausbildungsinhalt gilt es vor allem auch ein besonderes Augenmerk auf die veranschlagte Dauer der Lehrgänge zu legen.
Delphos ist Deutschlands führender Qualifizierer und Personalvermittler für Luftsicherheitsassistenten.
Originaltext: Delphos GmbH Holding Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=51074 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_51074.rss2
Jörg Forthmann Faktenkontor GmbH Telefon: (040) 227 03-7787 Fax: (040) 227 03-7961 Joerg.Forthmann@faktenkontor.de
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