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Forsa-Umfrage für 'Capital' zur zunehmenden Abgabenlast der Bürger: 40 Prozent der Bundesbürger rechnen aufgrund höherer Abgaben in 2007 mit weiteren Einkommenseinbußen
Geschrieben am 08.11.2006 - [Nächster Artikel] |
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Köln (ots) - Größtes Ärgernis ist für 79 Prozent die höhere Mehrwertsteuer, für 58 Prozent der reduzierte Sparerfreibetrag / Drei Viertel der Deutschen fürchten vor allem weiter stark steigende Krankenversicherungsbeiträge
Köln, 8. November 2006 - Den Bundesbürgern steht in 2007 - entgegen dem Eindruck, den die Politik derzeit erweckt - ein Abgabenschock bevor. Dies zeigen die Ergebnisse einer im Auftrag des Wirtschaftsmagazins 'Capital' (Ausgabe 24/2006, EVT 9. November) durchgeführten, repräsentativen Forsa-Umfrage bei 1.005 Bundesbürgern. Danach rechnen 40 Prozent damit, dass ihnen durch die neuen Steuern und Abgaben weniger Einkommen zur Verfügung stehen wird. Das weitaus größte Ärgernis von allen neuen Belastungen ist für 79 Prozent der deutschen Bevölkerung die um drei Prozentpunkte höhere Mehrwertsteuer, für 58 Prozent der reduzierte Sparerfreibetrag.
Hart trifft auch die ab 2007 gekürzte Kilometerpauschale alle Berufspendler, die ohnehin schon durch hohe Spritpreise und die höhere Versicherungsteuer über Gebühr belastet sind. Entsprechend ist diese neue Regelung des Steuerbonus für den Weg zur Arbeit laut der 'Capital'-Umfrage für 55 Prozent der Deutschen ein großes Ärgernis. 61 Prozent der Befragten wollen die höheren Abgaben nicht einfach hinnehmen, sondern planen gezielte Gegenmaßnahmen. Sie wollen etwa durch die Gründung von Fahrgemeinschaften oder auch die Beschäftigung von Schwarzarbeitern reagieren. Etwa ein Drittel erwägt zudem, Geldanlagen wegen des gekürzten Sparerfreibetrags umzuschichten, etwa ins Ausland. Für den Finanzwissenschaftler Prof. Clemens Fuest ist dies Verhalten die logische Konsequenz, denn der Drang der Regierung, immer mehr einzunehmen, provoziert beim Bürger Fluchtgedanken.
Wenig verwunderlich ist auch, dass eine klare Mehrheit der Deutschen Angst vor weiteren Abgaben hat. Insbesondere fürchten drei Viertel der Deutschen in den nächsten Jahren steigende Krankenversicherungsbeiträge und 72 Prozent insgesamt höhere Sozialversicherungsbeiträge. Weiter reduzierte Steuerfreibeträge und Abzugsmöglichkeiten erwarten 54 Prozent, 46 Prozent sogar wieder höhere Einkommensteuersätze.
Für Rückfragen: Marie-Luise Hoffmann, Redaktion 'Capital', Tel. 0221/4908-422, E-Mail: hoffmann.marie-luise@capital.de Wolfgang Ludwig, Redaktion 'Capital', Tel. 0221/4908-265, E-Mail: ludwig.wolfgang@capital.de
Originaltext: Capital, G+J Wirtschaftspresse Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=8185 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_8185.rss2
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