Baierbrunn (ots) - Der zuhause selbst gemessene Blutdruck liegt näher an den tatsächlichen Werten als Kontrollen beim Arzt, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Deutsche Hochdruckliga hat diese Erfahrung mittlerweile sogar in ihre Therapieleitlinien aufgenommen. Patienten sollten sich allerdings sorgfältig in die richtige Bedienung der Geräte einführen lassen. In der Regel wird morgens und abends gemessen und zusätzlich im Tagesverlauf, wenn besondere Probleme auftauchen, wie etwa Kopfschmerzen, Nasenbluten oder Ohrensausen. Die Werte müssen aufgeschrieben werden, möglichst mit Notizen über die Aktivitäten und die Befindlichkeit um die Zeit der Messung. Damit besitzt der Arzt eine hervorragende Grundlage für die Therapie. Spezielle Blutdruck-Tagebücher halten viele Praxen für die Patienten bereit. Auch die Geschäftsstelle der Deutschen Hochdruckliga gibt solche Hefte ab: Berliner Straße 46, 69120 Heidelberg, Telefon 06221/411774.
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