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Freie Presse (Chemnitz): Zumwinkel setzt bei Liberalisierung auf Hilfe von Kanzlerin - Marktöffnung nur im "Gleichschritt"
Geschrieben am 07.11.2006 - [Nächster Artikel] |
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Chemnitz (ots) - Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG, Klaus Zumwinkel, hat Bedingungen an eine vollständige Öffnung des Briefmarktes geknüpft. Zwar wolle Deutschland an dem Termin 2008 festhalten, doch müsse innerhalb der Europäischen Union (EU) genau festgelegt werden, "wann die anderen Länder beitreten", sagte Zumwinkel in einem Interview mit der Chemnitzer "Freien Presse" (Dienstagausgabe). Er forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, während der deutschen EU-Präsidentschaft den zeitlichen Rahmen für die Liberalisierung des europäischen Postmarktes festzulegen. "Das erwarten wir von der deutschen Kanzlerin", betonte der Postchef. Ansonsten käme das Unternehmen nicht umhin, die Pläne zur Marktöffnung noch zu ändern. Bedingung sei eine Liberalisierung im "Gleichschritt". Zugleich warnte Zumwinkel davor, dass europäische Nachbarländer Hürden errichteten, die es ausländischen Konkurrenten unmöglich machten, auf die jeweiligen Märkte zu gelangen. Eine solche "Quasi-Liberalisierung" sei nicht zu akzeptieren.
Originaltext: Freie Presse (Chemnitz) Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=46027 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_46027.rss2
Rückfragen bitte an: Freie Presse (Chemnitz) Berliner Büro 030/22080461
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