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Eurospace Automotive-Report: Mehr Sicherheitsstandards gefragt

Geschrieben am 06.11.2006 - [Nächster Artikel]

Frankfurt (ots) - Beim Thema Sicherheitsaspekte rund um das
Automobil werden Kameras der "Renner"

Eurospace Automotive-Report 2006 anfordern über Tel. 06 11 / 97 31
50 oder E Mail team@dripke.de

Frankfurt am Main, 6. November 2006 - Beim brisanten Thema
"Sicherheit im Auto" gibt es für die Experten keine halben Sachen
mehr: Die Autohersteller weltweit sind gefordert, eine Reihe von
Sicherheitsstandards in naher Zukunft serienmäßig anzubieten. Als
entscheidenden Schlüssel zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr haben
die Automobilkenner Kameras (als Weiterentwicklung oder auch
Ergänzung von Radarsystemen) identifiziert. Das ist neben weiteren
hochinteressanten Ergebnissen eine Kernaussage aus dem aktuellen,
internationalen Eurospace Automotive-Report 2006* zum Status quo
sowie zur Zukunft der Automobilbranche. Dem Report liegt eine Umfrage
unter 100 Experten aus der Automobilindustrie zugrunde, die von der
High-Tech-Beratungsgesellschaft Eurospace durchgeführt und jetzt
vorgestellt wurde.

Das Kameras in erster Linie zum Fotografieren gebaut werden, galt
vielleicht noch vor 15 oder 20 Jahren, als die Digitalisierung nur
ein Randthema darstellte. Heute haben die meisten Kameraher-steller
erkannt, dass die hauptsächlichen Einsatzgebiete mehr und mehr rund
um das aktuelle, in der Öffentlichkeit viel diskutierte Feld der
Sicherheit kreisen - in welcher Sparte auch immer. Die von Eurospace
befragten Experten jedenfalls sind sich einig, dass Automobile
hierbei eine zentrale Rol-le spielen werden. Mehr als zwei Drittel
(67 Prozent) sehen Kameras in und am Auto neben ausge-feilten
Airbagsystemen als den entscheidenden Sicherheitsstandard. 48 Prozent
davon sehen deren Installation vor allem zur Beseitigung des Toten
Winkels. Auf den weiteren Plätzen mit deutlichem Abstand folgen
Spurerkennung (17 Prozent), Wachkontrolle für einschlafgefährdete
Fahrer (16 Prozent), Nachtfahrtkamera (15 Prozent) und deutlich
abgeschlagen Verkehrszeichenerkennung (4 Prozent).

Neben Kameras messen die Automobilmanager einem elektronischen
Stabilitätsprogramm bei Ausweichbewegungen (58 Prozent) sowie dem
sogenannten Runflat (Reifen fährt auch ohne Luft; 52 Prozent) eine
besonders hohe Bedeutung bei. Auch die aktive
Geschwindigkeitsregelung (46 Prozent), der Aufprallschutz (Airbag)
für Fußgänger (39 Prozent) und eine Pre-Crash-Sensorik (33 Prozent)
sollten nach Expertenmeinung in naher Zukunft zum Sicherheitsstandard
gehören. Als eher marginal werden eine extrem steife Fahrgastzelle
(18 Prozent), ein System zur geringen Seitennei-gung in Kurven und
die Keilbremse (je 15 Prozent) eingestuft (Mehrfachnennungen waren
erlaubt).

"Sicherheit ist einer der meiststrapazierten Begriffe in diesem
Jahr. Während sich allerdings viele Bereiche des öffentlichen Lebens
erst seit geraumer Zeit mit dieser Thematik auseinander setzen
müssen, gilt die Automobilbranche schon seit jeher als klassisches
Feld für den Sicherheitsgedan-ken. Dennoch befindet sich die
Automobilindustrie aufgrund intensiver Forschungs- und
Entwick-lungsleistungen, was Elektronik und Software betrifft, erst
jetzt auf dem Weg zu einem wirklichen Quantensprung", blickt
Eurospace-Geschäftsführer Vincent Ohana in die nahe Zukunft. "Wer
hätte denn vor 15 Jahren gedacht, dass Autos der wohl größte
Absatzmarkt für Kamerahersteller werden? Unsere täglichen
Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Kameras in und am Auto
bestärken uns deutlich in der Meinung, dass der Kampf der
Kamerahersteller um Marktanteile schon längst be-gonnen hat. Die
Wichtigkeit dieser Arbeiten im Rahmen von ganzheitlichen
Sicherheitskonzepten wird von den Ergebnissen unseres aktuellen
Automotive-Reports jedenfalls eindeutig bestätigt."

Fahrhilfen ja, Entmündigung des Fahrers nein

In naher Verwandtschaft zu den Sicherheitssystemen sind die
Fahrhilfen zu sehen. Hier sind 76 Prozent der Experten der
Überzeugung, dass die Einparkhilfe serienmäßig kommen wird. Adaptives
Kurvenlicht (52 Prozent) und sicheres Lenkverhalten (40 Prozent)
werden ebenfalls als zukunfts-trächtig prognostiziert
(Mehrfachnennungen waren erlaubt). Eine eher untergeordnete Rolle
wird den Kameras als Fahrhilfen zugeschrieben. Nur für knapp ein
Drittel (30 Prozent) besteht in dieser Richtung überhaupt Bedarf;
davon würde für genau die Hälfte der Befragten (50 Prozent) der
funk-tionelle Einsatz als Rückwärtskamera Sinn machen. 31 Prozent
könnten sich auch ein Parking-Kamerasystem und 19 Prozent ein
Fernlichtassistenz-System vorstellen. Nicht als Fahrhilfen-Standards
eingestuft werden von den Branchenkennern zumindest in naher Zukunft
Autopilot, Starthilfe beim Anfahren (je 21 Prozent) und exakte
Kurvenführung (18 Prozent).

"Fahrhilfen können den Sicherheitsgedanken unterstützen, sollten
aber eine optionale Komponente bleiben, die den Fahrer nicht
entmündigt", bewertet Ohana den Stand der Entwicklung. "Wer zum
Beispiel manuell einparken will, der sollte dies auch mit einem
technisch hochmodernen Auto wei-terhin tun können."

* Für den Eurospace Automotive-Report 2006 wurden 100 Fach- und
Führungskräfte aus der internationalen Automo-bilbranche nach ihrer
Einschätzung zum Status quo und zur Zukunft der Branche befragt.

Eurospace gehört zu den führenden deutschen
High-Tech-Beratungsgesellschaften. Nach der Gründung 1993 zunächst
auf Raumfahrt und Satellitentechnik spezialisiert, befasst sich das
Unternehmen heute in einer Vielzahl von Märkten mit
Zukunftsprojekten, die nächste Generationen in der jeweiligen Branche
bestimmen. Zu den Gebieten zählen Auto-mobil und Transport, Luft- und
Raumfahrt, Medizintechnik und Telekommunikation sowie die
Fertigungs-, Halbleiter- und Konsumgüterindustrie. Das
Eurospace-Konzept des Project-Life-Cycle umfasst alle Projektphasen
von der Strate-gie über die fachliche Expertise bis hin zur
Implementierung. Eurospace gehört seit 1996 zur Altran Group, die
weltweit mit über 100 Tochtergesellschaften vertreten ist, und
beschäftigt zur Zeit bei Wachstumsraten von jährlich über 20 Pro-zent
mehr als 270 Consultants in Deutschland. Neben einem Forschungs- und
Entwicklungszentrum in Chemnitz unter-hält Eurospace Geschäftsstellen
in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart.

Weitere Informationen: Eurospace GmbH, Schillerstraße 20, 60313
Frankfurt am Main, Tel. 069/6605530, Fax 069/66055416, E Mail:
lichtenberg@eurospace.de, Web: www.eurospace.de

PR-Agentur: Team Andreas Dripke GmbH, Tel. 0611/973150, E-Mail
team@dripke.de

Originaltext: Eurospace
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=61146
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_61146.rss2
 
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