Baierbrunn (ots) - Welche Rolle die Gene bei der Nikotinsucht spielen, können Forscher der University of Michigan nun anhand des winzigen Wurms Caenorhabditits elegans nachweisen, berichtet das Onlineportal GesundheitPro.de anhand eines Artikels des britischen Fachblatts "Cell". Der Wissenschaftler Shawn Xu und seine Kollegen haben gezeigt, dass C. elegans nikotinabhängig werden kann und Zeichen der Sucht ähnlich denen bei Säugetieren aufweist. Zum interessanten Forschungsmodell für therapeutische Ansätze an den Genen wird der Wurm dadurch, dass menschliche Gene in ihm die Nikotinsucht auslösen können: Für ihre Versuche nahmen die Forscher dem Wurm zunächst seine eigenen, suchtverursachenden Gene und pflanzten ihm dann das entsprechende menschliche Gen ein. Tatsächlich verlor der Wurm zunächst seine Fähigkeit zur Nikotinsucht. In der nächsten Generation war sie mit dem menschlichen Gen wieder auslösbar.
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