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Nachlassender Konsum belastet Großhandelsergebnisse
Geschrieben am 30.10.2006 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - "Im Großhandel macht sich eine steigende Zurückhaltung der Verbraucher bemerk-bar. Der Rückgang der Umsätze bei den Konsumgütern hat sich im September er-neut verstärkt. Dagegen sind Produktionsgüter durch das gute konjunkturelle Umfeld nach wie vor sehr gefragt. Insgesamt begünstigt dies weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung." Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute in Berlin anlässlich der Veröffent-lichung der Großhandelszahlen durch das Statistische Bundesamt.
Im September stiegen die Umsätze im Großhandel preisbereinigt um 1,1 Prozent und nominal 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an. Produktionsnahe Großhandelsbranchen erzielten einen Umsatzzuwachs von preisbereinigt 4,6 Pro-zent und nominal 6,9 Prozent. In den konsumnahen Branchen sanken die Umsätze dagegen um preisbereinigt 2,4 Prozent und nominal 0,6 Prozent jeweils zum Vorjah-resmonat.
"Die deutsche Wirtschaft befindet sich auch weiterhin in einer moderaten Auf-schwungsbewegung. Diese positive Entwicklung steht allerdings auf der Kippe, da die Impulse aus dem Inland schwächer werden", so Börner weiter. Mit Sorge blicken die Großhändler auf das Verhalten der Verbraucher, die offenbar jetzt schon deutlich auf die anstehende Mehrwertsteuererhöhung im nächsten Jahr und die Diskussion über eine höhere Kostenbelastung im Gesundheitswesen reagierten. "In den produk-tionsnahen Bereichen ist die Auftragslage weiterhin gut, vor allem aus dem Ausland. Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen ist ungebrochen positiv. Beflügelt von einer konjunkturellen Aufwärtsbewegung in Europa, koppelt sich die deutsche Wirt-schaft damit von den zu lösenden strukturellen Herausforderungen im Inland ab." - so Börner abschließend.
59, Berlin, 30. Oktober 2006
Originaltext: BGA Bundesverb.Dt.Groß- u. Außenhandels Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6564 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6564.rss2
Ansprechpartner: André Schwarz Pressesprecher Telefon: 030/ 59 00 99 520 Telefax: 030/ 59 00 99 529
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