Düsseldorf (ots) - Utz Claassen,Vorstandsvorsitzender des drittgrößten deutschen Stromkonzerns EnBW, bietet der Politik Geld für eine Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke an. Er könne sich vorstellen, einen Teil der Summe, die die Energiewirtschaft bei einer Verlängerung der Laufzeiten kurzfristig an Ersatzinvestitionsmitteln nicht ausgeben müsste, in die Erforschung von Energiespeichertechniken zu stecken, sagte er der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Samstagsausgabe). "Vereinfacht gesagt, müssen wir die Sonnenenergie in der Sahara und Kalahari erzeugen und in New York, Tokio oder bei uns verbrauchen können. Das wäre eine globale regenerative Energiewirtschaft", sagte Claassen der Zeitung.
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