Berlin (ots) - Die klare und unmissverständliche Absage der Bundeskanzlerin an eine Ausweitung der Substanzbesteuerung als Gegenfinanzierung der Unternehmensteuerreform wird vom Wirtschaftsrat begrüßt. Der Präsident des Wirtschaftsrates, Professor Dr. Kurt J. Lauk, erklärt: "Angela Merkel hat Wort gehalten und klare Verhältnisse geschaffen. Sie hat mit ihrer Entscheidung einen schlimmen Widerspruch in der Argumentation des Bundesministers Steinbrück aufgelöst: Es ist in der Tat richtig, dass eine Senkung der Unternehmensteuersätze durch die von Steinbrück geplante Besteuerung von Zinsen, Mieten und Leasinggebühren glatt konterkariert worden wäre."
Den ohnehin ertragsschwachen mittelständischen Unternehmern werde mit dieser Klarstellung der Bundeskanzlerin eine große Sorge genommen. Damit würde auch die Bedrohung von tausenden Arbeitsplätzen beseitigt.
Es sei eine irrige Auffassung durch immer neue Fesseln in der Besteuerung Kapital und Investoren in Deutschland halten zu können. International wettbewerbsfähige und attraktive Steuern und Abgaben seien die wirklich richtigen Instrumente, den Standort Deutschland wieder attraktiv zu machen. Der Bundesfinanzminister sei in der Pflicht: Auf jeden Fall müsse eine Netto-Entlastung von mindestens fünf Milliarden erreicht werden, erklärte Lauk.
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