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Neue Daten legen nahe, dass Patienten mit Bifurkationsläsionen eine sehr niedrige Rate an schwerwiegenden Ereignissen nach Behandlung mit dem CYPHER(R) Sirolimus-freisetzenden Koronarstent aufweisen

Geschrieben am 15.03.2006 - [Nächster Artikel]

Atlanta (ots/PRNewswire) -

- Erste klinische Studie zu dieser schwierig zu behandelnden
Patientenpopulation auf dem ACC-Kongress 2006 vorgestellt

Patienten mit Bifurkationsläsionen, das sind krankhafte
Veränderungen, die sich an einer Gefässverzweigung in zwei Abschnitte
ausdehnen und oftmals schwierig zu behandeln sind, zeigten sechs
Monate nach Behandlungsstart mit dem CYPHER(R)
Sirolimus-freisetzenden Koronarstent unabhängig von der
Stenting-Strategie eine niedrige Rate an schwerwiegenden Ereignissen.
Diese Erkenntnis beruht auf Daten einer neuen multizentrischen,
randomisierten klinischen Studie, die heute auf der 2006 American
College of Cardiology (ACC) Scientific Session vorgetragen wurde. Die
Studie verglich zwei Stenting-Strategien: Stenting des Hauptastes
alleine und Stenting sowohl des Hauptgefässes als auch des
Nebenastes.

"Bifurkationsläsionen machen ungefähr 15 Prozent der Fälle in der
täglichen Praxis der interventionellen Kardiologie aus, aber bis
heute blieb die optimale Stenting-Strategie für diese Fälle aufgrund
der Schwierigkeiten bei der Beurteilung der wahren Komplexität der
Läsion unbekannt", sagte Dr. Leif Thuesen, Leiter der Studie und
Kardiologe am Skejby Krankenhaus der Universität Aarhus. "Die
Resultate unserer Studie zeigen, dass der CYPHER(R)-Stent extrem gut
bei Patienten mit Bifurkationsläsionen funktionierte."

Bei Bifurkationsläsionen liegt eine Blockade sowohl der
Hauptkoronararterie als auch eines angrenzenden Seitenastes vor, was
die Behandlung der Läsion erschwert. Interventionelle Behandlungen
dieser Läsionen mit unbeschichteten Metall-Stents (bare-metal
stents), Ballon-Angioplastie (PTCA) oder anderen Techniken führten zu
schlechten angiographischen Ergebnissen, sowie zu hohen
Komplikations- und Restenose-Raten.

Die Daten dieser Studie mit dem Namen "Main Vessel and Side Branch
Stenting versus Optional Side Branch Stenting Using Sirolimus-eluting
Stents in Bifurcation Lesions" (Hauptgefäss- und Seitenast-Stenting
versus optionales Seitenast-Stenting unter Verwendung von
Sirolimus-freisetzenden Stents bei Bifurkationsläsionen) wurden heute
von Dr. Terje Steigen vom Universitätskrankenhaus von Nord-Norwegen
in Tromso auf dem ACC-Kongress vorgestellt.

Informationen zur Nordic Bifurcation Study

Bei der Bifurkations-Studie handelt es sich um eine
multizentrische, randomisierte Studie, die 413 Patienten mit bis
dahin unbehandelten(de novo) Bifurkationskoronararterienläsionen
einschloss. Der primäre Endpunkt der Studie bezog sich auf
schwerwiegende unerwünschte kardiale Ereignisse (major adverse
cardiac events, MACE), die wie folgt definiert wurden: Herztod,
Herzinfarkt (Myokardinfarkt, MI), Blutgerinnsel (Thrombose) und
erneute Behandlung des blockierten Gefässes
(Zielgefässrevaskularisierung, Target Vessel Revascularization, TVR).


Die einzelnen Endpunkte (MACE) nach sechs Monaten verhielten sich wie
folgt:
Hauptgefäss- Hauptgefäss- und
Stenting Seitenast-Stenting
(n=207) (n=206)
Todesfälle gesamt 1,0 Prozent 1,5 Prozent
Herztod 1,0 Prozent 1,0 Prozent
MI 1,4 Prozent 1,0 Prozent
Index-Läsion MI 0,0 Prozent 1,0 Prozent
Läsionsrevaskularisierung 1,4 Prozent 2,0 Prozent
TVR 1,4 Prozent 2,5 Prozent
Stentthrombose 1,0 Prozent 0,0 Prozent
Der P-Wert war in dieser Studie nicht signifikant.


Die Patienten wurden in zwei Behandlungsgruppen eingeteilt -- 207
Patienten erhielten ein Stenting des Hauptgefässes mit dem
CYPHER(R)-Stent und 206 Patienten erhielten ein Stenting des
Hauptgefässes und des Seitenastes mit dem CYPHER(R)-Stent. Zu den
teilnehmenden Zentren gehörten Krankenhäuser in Dänemark, Schweden,
Norwegen, Finnland und Lettland.

"Diese Bifurkationsstudie spricht erneut für die Verwendung des
CYPHER(R)-Stents bei der Behandlung von schwierig zu behandelnden,
realen Patienten", sagte Dr. Dennis Donohoe, Vizepräsident,
"Worldwide Regulatory and Clinical Affairs", Cordis Corporation. "Wir
sind erfreut darüber, dass positive Daten zum CYPHER(R)-Stent auf dem
ACC-Kongress vorgestellt wurden. Gerade die Ergebnisse dieser Studie
stellen einen weiteren klinischen Nachweis zugunsten des
CYPHER(R)-Stents dar."

Die Cordis Corporation fungierte bei dieser Studie als Sponsor.

Informationen über den CYPHER(R)-Stent

Der CYPHER(R)-Stent wurde von Kardiologen weltweit zur Behandlung
von über 1,7 Millionen Patienten mit koronarer Herzerkrankung
ausgewählt. Die Sicherheit und Wirksamkeit des Stents wird durch ein
fundiertes klinisches Studienprogramm untermauert. Dieses beinhaltet
mehr als 40 Studien, darunter auch unabhängige klinische Studien, die
die Leistung des CYPHER(R)-Stents bei einer breiten
Patientenpopulation untersuchen. Der von der Cordis Corporation
entwickelte und hergestellte CYPHER(R)-Stent ist derzeit in 80
Ländern erhältlich und weist das langfristigste klinischen
Follow-Up-Programm aller Medikamente-freisetzenden Stents auf. Der
Sirolimus-freisetzende Koronarstent CYPHER SELECT(TM), der erste
Medikamente-freisetzenden Stent der nächsten Generation, wurde 2003
in Europa, Asien/Pazifik, Lateinamerika und Kanada eingeführt.
Weitere Informationen über den CYPHER(R)-Stent finden Sie online
unter http://www.cypherusa.com .

Informationen über Cordis Corporation

Die Cordis Corporation, ein Unternehmen des Konzerns Johnson &
Johnson, ist weltweit in der Entwicklung und Herstellung
interventioneller Gefässtechnologien führend. Ärzte in aller Welt
sind durch die Forschung, Entwicklung und Innovation des Unternehmens
in der Lage, Millionen von Patienten mit Gefässkrankheiten besser zu
versorgen.


- Cordis Corporation hat eine exklusive, weltweite Lizenzvereinbarung mit
Wyeth hinsichtlich der lokalen Applikation von Sirolimus in bestimmten
Anwendungsbereichen, einschliesslich der Applikation durch
Gefässstents, getroffen. Sirolimus, der Stent-applizierte Wirkstoff,
wird von Wyeth Pharmaceuticals, einer Abteilung von Wyeth, unter dem
Namen Rapamune(R) vermarktet. Rapamune ist eine Handelsmarke von Wyeth
Pharmaceuticals.
Website: http://www.cordis.com
http://www.cypherusa.com


Originaltext: Cordis Medizinische Apparate GmbH
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=35397
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_35397.rss2

Pressekontakt:
Christopher Allman, Cordis Cardiology von Cordis Corporation,
+1-305-586-6024, callman1@crdus.jnj.com; oder Todd Ringler von
Edelman, +1-617-872-1235, todd.ringler@edelman.com, für Cordis
Corporation
 
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