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Bund und Länder können Pensionen nicht mehr zahlen / Beamte unter 40 bekommen im Ruhestand 30 % weniger Geld

Geschrieben am 26-09-2006

Niedernhausen (ots) - Die Sicherheit ist trügerisch. Bislang
glaubten Beamte, dass der Staat sie auch über den aktiven Dienst
hinaus mit einer ansehnlichen Pension versorgen wird. Angesichts
chronisch leerer Kassen bei Bund und Ländern ist das nicht mehr
möglich. Das Verbrauchermagazin OPTIMAL VERSICHERT hat erstmals die
Versorgungslücke für die rund 1,7 Millionen Beamten berechnet. Wie
die Zeitschrift aus dem VOXPOP-Verlag in seiner Oktober-Ausgabe
(Erscheinungstag: 27. September 2006) berichtet, müssen Staatsdiener
unter 40 Jahren später mit bis zu 30 % weniger Alterseinkommen leben.

Vor allem Stadtstaaten wie Hamburg oder Bremen können die
Pensionslast nicht mehr bewältigen, da sie bis zum Jahr 2020 etwa ein
Viertel ihrer Etats allein für Pensionen ausgeben müssten.
Schmerzhafte Einschnitte wie eine Absenkung der Berechnungsgrundlage
für Pensionen sind unausweichlich. Verlegerin Ulrike Germann: „Bund
und Länder bilden keine Rückstellungen wie etwa Unternehmen. Deswegen
sind spürbare Kürzungen unumgänglich. OPTIMAL VERSICHERT rät allen
Staatsdienern, schon jetzt eine private Zusatzvorsorge anzusparen.
Das gilt vor allem für junge Beamte, bei denen die Kürzungen
deutlicher ausfallen werden als bei Beamten, die bald in den
Ruhestand gehen.“

Basis für die Berechnung von OPTIMAL VERSICHERT ist der
Versorgungsbericht der Bundesregierung, nach dem die
Pensionsbelastung von Bund, Ländern und Gemeinden von derzeit 26
Milliarden EUR bis zum Jahr 2050 auf rund 75 Milliarden EUR*
ansteigen wird. Betroffen sind vor allem die Bundesländer, die zwei
Drittel aller Beamten beschäftigen. Bereits bis zum Jahr 2009 sinkt
der maximale Versorgungsprozentsatz für Beamte von maximal 75 % des
letzten Nettoeinkommens auf dann 71,75 %. Gleichzeitig überschreitet
die Zahl der pensionierten Beamten ab 2010 zum ersten Mal die
1-Millionen-Grenze. Verschärft wird das Finanzproblem durch den
demographischen Trend, nach dem Beamte im Schnitt rund zwei Jahre
länger leben und somit vergleichsweise mehr Ruhegeld beziehen als
Rentner.

* Ein Gutachten des Steuerzahlerbundes aus dem März 2006 geht
sogar von bis zu 90 Milliarden EUR aus.

Originaltext: OPTIMAL VERSICHERT
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=63260
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_63260.rss2


Ansprechpartner für Medien:
Eberhard Seitz
Telefon: 06127/9699-854
Telefax: 06127/9699-853
E-Mail: seitz@optimalversichert.com


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