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SEL BKK und BKK futur fusionieren zum 1. Januar 2007: BKK setzen auf Kundennähe in den Regionen - Konzept überzeugt Verwaltungsräte der traditionsreichen BKK

Geschrieben am 22.09.2006 - [Nächster Artikel]

Krefeld (ots) - "Die bisherigen Stärken ausbauen und neue Chancen
im Sinne der Versicherten nutzen!" Unter dieser Leitlinie schließen
sich zwei traditionsreiche Betriebskrankenkassen zum 1. Januar 2007
unter dem Namen BKK futur zusammen. Diesen Beschluss fällten gestern
einstimmig die Verwaltungsräte der SEL BKK und der BKK futur.

"Das Fusionskonzept der Kassenvorstände hat die Versicherten- und
Arbeitsgebervertreter in den Aufsichtsgremien überzeugt. Das enge
Geschäftsstellennetz und die zahlreichen Sonderleistungen bleiben den
Versicherten erhalten; zugleich gewinnt die größere BKK an
Flexibilität und Marktmacht. So können auch die anstehenden
Änderungen im Gesundheitssystem im Sinne der Kunden umgesetzt
werden", kommentieren die alternierenden Vorsitzenden des neuen
Verwaltungsrates Hans-Josef Legrand und Meinolf Nowak den Beschluss
des Gremiums.

Mit der Fusion zu einer - schuldenfreien - Krankenkasse mit rund
110.000 Versicherten wachsen zwei BKK zusammen, deren Erfolge auf der
Verbindung von ortsnaher Betreuung mit einem weit
überdurchschnittlichem Leistungspaket beruhen: Die BKK futur gehört
zu den wichtigsten Kassen am Niederrhein, die SEL BKK ist im Großraum
Stuttgart besonders erfolgreich. BKK futur und SEL BKK ergänzen sich
regional ideal. In den Regionen Berlin, Bochum, Hannover und Nürnberg
sind beide Kassen gemeinsam vertreten und können ihre Marktposition
durch eine Fusion deutlich stärken.

Das ist wichtig, weil die geplante Gesundheitsreform den
Krankenkassen mehr Möglichkeiten einräumen wird, die Versorgung ihrer
Versicherten durch individuelle Verträge mit Ärzten und anderen
Partnern zu verbessern. "Unsere Versicherten werden davon
profitieren, dass wir die Versorgungsangebote auf unseren Märkten
sehr gut kennen und aufgrund unserer gewachsenen Marktmacht
maßgeschneiderte und wirtschaftliche Leistungen "einkaufen" können",
sagten die bisherigen Vorstände Werner Wedig (SEL BKK) und Hermann
van der Wouw (BKK futur), die auch die neue BKK leiten werden.

Schon heute bieten die fusionierten Kassen freiwillig eine Reihe
von Zusatzleistungen. "Die in den Satzungen vorgesehenen geldwerten
Bonusregelungen für gesundheitsbewusstes Verhalten, aber auch
Sonderleistungen bei Vorsorge, Prävention und Versorgungsmanagement
werden selbstverständlich in die neue Satzung aufgenommen", erklären
die Vorstände. Und obwohl die Fusion auch Kostenvorteile bringt,
werden diese nicht zu Lasten der Kunden oder aber der BKK-Mitarbeiter
erzielt: "Alle insgesamt 24 Geschäftsstellen bleiben erhalten, denn
unsere Versicherten haben Anspruch auf wohnort- bzw. arbeitsplatznahe
Betreuung."

Mit der Fusion verfolgt die BKK futur im Vorfeld der
Gesundheitsreform einen "dritten Weg". Sie kombiniert Marktnähe und
Flexibilität regionaler BKK mit den Effizienzvorteilen größerer
Kassen bei Organisation und Vertragsgestaltung. "Die Zahl der
gesetzlichen Krankenkassen wird weiter sinken, weil es kleinen Kassen
oft an den notwendigen Ressourcen fehlt. Doch es kann nicht im
Interesse von Versicherten und Wettbewerb sein, wenn sich eine
Handvoll Großkassen den Markt teilt. Die neue BKK futur wird deshalb
den Beweis antreten, wie Versichertennähe, beste Leistungen und
Wirtschaftlichkeit unter einen Hut zu bringen sind", beschreiben die
BKK-Vorstände die Idee hinter der Fusion.

Originaltext: BKK futur
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=57313
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_57313.rss2



Pressekontakt:
Werner Wedig, Stuttgart 0711/82691-10
Hermann van der Wouw, Krefeld 02151/7645-100
 
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