Berlin (ots) - (20.09.2006) Die Präsidenten und Vizepräsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) haben sich gestern zu einem Austausch über die derzeitige politische Situation getroffen. Anlass war der Parlamentarische Abend der Verbände in Berlin. Diskutiert wurde die wirtschaftspolitische Agenda der großen Koalition in den nächsten Monaten - allen voran die Unternehmensteuerreform. BDI-Präsident Jürgen Thumann und DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun bekräftigten das Nein der Verbände zur Substanzbesteuerung. Darüber hinaus dürfe als oberste Messlatte der Bundesregierung bei den Reformen nicht starr der Koalitionsvertrag gelten. Die Leitfrage politischen Handelns müsse statt dessen lauten: Wodurch schaffen wir hierzulande mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze, um die Zukunft Deutschlands zu sichern? Die Spitzenvertreter beider Organisationen nutzten den Austausch zugleich, um Möglichkeiten einer besseren Kooperation auszuloten. Aufbauend auf der bereits seit Jahren bestehenden Zusammenarbeit sollen beispielsweise in den Bereichen Umwelt, Energie und Außenwirtschaft stärker Synergieeffekte genutzt und damit die Schlagkraft erhöht werden.
Originaltext: DIHK Dt. Industrie- und Handelskammertag Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=39438 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_39438.rss2