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Europa punktet bei Standortentscheidungen / "IBM Global Location Survey": Attraktivität von europäischen Ländern für Investitionen aus dem Ausland steigt / Deutschland zweitwichtigster Investitionsgeb
Geschrieben am 18.09.2006 - [Nächster Artikel] |
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Stuttgart (ots) - Europa war 2005 der begehrteste Standort für Investitionen aus dem Ausland in Produktion, Dienstleistung sowie Forschung und Entwicklung. Mit 39 Prozent aller insgesamt realisierten Projekte holt Europa damit Asien (31%) als Investitionsstandort ein. Im Jahr 2004 lagen beide Regionen mit 35 Prozent gleich auf. Dies ist ein Ergebnis des "IBM Global Location Survey", der jährlich von der Beratungsgruppe für Standortstrategien der IBM Unternehmensberatung Global Business Services erstellt wird. Besonders Großbritannien, Frankreich und Polen haben demnach 2005 vermehrt Investitionsprojekte aus dem Ausland angezogen. Deutschland nimmt in diesem Europaweiten Ranking Platz sechs ein, mit einer fast gleich gebliebenen Anzahl von Projekten im Vergleich zu 2004. Insgesamt investieren Unternehmen wieder stärker in entwickelte Wirtschaftsregionen und etwas weniger in Schwellenländer als in 2004. Der Anteil an Projekten im Dienstleistungsbereich hat stark zugenommen, Projekte zum Aufbau von Produktionsstandorten sind rückläufig. Deutsche Firmen sind nach US-amerikanischen die zweitwichtigsten internationalen Investitionsgeber und verweisen Japan damit auf den dritten Platz.
Die IBM Studie zu Trends bei globalen Standortentscheidungen zeigt, dass 70 Prozent aller ausländischen Investitionen von internationalen Unternehmen an nur 15 Länder gehen. Demnach haben die USA, China und Indien 2005 - ebenso wie im Vorjahr - die meisten Investitionsprojekte aus den Bereichen Produktion, Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung (F&E) gewonnen. Deutschland nimmt auf dieser globalen Liste im Jahr 2005 den 12. Rang ein mit einer leicht gestiegenen Anzahl von ausländischen Investitionsprojekten (2004: Rang 15). Andere europäische Länder wie Großbritannien, Frankreich, Polen und die Tschechische Republik konnten mehr dieser Projekte ins Land holen. Im Jahr 2005 schafften es Polen, Rumänien, Singapur und die Vereinigten Arabischen Emirate neu in die Liste der 15 Länder, in die am häufigsten investiert wird, und deklassierten damit Hongkong, Ungarn, Spanien und Schweden. Die Ergebnisse basieren auf der Analyse der weltweit veröffentlichten Standortentscheidungen im Jahr 2005 durch die IBM Beratungseinheit "Internationale Standortstrategien".
Auslandsinvestitionen in den Dienstleistungsbereich sind gegenüber dem letzten Jahr nochmals stark angestiegen. Dienstleistungen stellen mit 20 Prozent Anteil an den Auslandsprojekten den größten Bereich dar. Im Bereich Produktion sind die Projekte um 20 Prozent zurückgegangen.
US-amerikanische Unternehmen sind mit zirka 2.800 grenzüberschreitenden Projekten die wichtigsten Investitionsgeber für andere Länder, so die Studie für das Jahr 2005 ebenso wie 2004. Mit großem Abstand folgen an zweiter Stelle die deutschen Firmen (760 Projekte), die damit die japanischen Unternehmen (670 Projekte) 2005 auf den dritten Platz verweisen. Auch Großbritannien, Frankreich und Kanada investieren viel in andere Länder.
"Auch wenn die entwickelten Wirtschaftsregionen als Investitionsnehmer leicht aufgeholt haben, zeigt unsere Studie, dass internationale Unternehmen auf der ganzen Welt geeignete Standorte finden können", sagt Roel Spee, Leiter Internationale Standortstrategien bei der IBM Unternehmensberatung Global Business Services. "Dadurch verschärft sich zunehmend der Wettbewerb der Länder um Investitionen und neue Arbeitsplätze. Die Standorte müssen deshalb ihre Strategien, mit denen sie Unternehmen anwerben, ständig weiterentwickeln - hierbei spielen die Innovationsfähigkeit eines Standortes und technologisch getriebene Strategien eine sehr wichtige Rolle."
"Europa und auch der Standort Deutschland profitieren von steigenden Auslandsinvestitionen in den Dienstleistungsbereich. Ich bin überzeugt davon, dass innovative Dienstleistungen, die wir in Deutschland für andere Unternehmen erbringen, erheblich dazu beitragen, den Standort wettbewerbsfähig zu halten", kommentiert Matthias Hartmann, Geschäftsführer der IBM in Deutschland und Leiter der IBM Unternehmensberatung Global Business Services.
Die komplette Studie mit Abbildungen sowie eine Langversion der Pressemitteilung mit regionalen Ergebnissen finden Sie im IBM Pressroom unter folgendem Link: http://www.ibm.com/de/pressroom/presseinfos/2006/09/18_1.html
Originaltext: IBM Deutschland Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=34980 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_34980.rss2
Weitere Informationen für Journalisten Dagmar Domke IBM Deutschland GmbH Presse- und Öffentlichkeitsarbeit IBM Unternehmensberatung Global Business Services Telefon: +49 (0)211 476-1913 Mobil: +49 (0)170-480 8228 E-Mail: dagmar.domke@de.ibm.com
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