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Berlin (ots) - Die deutschen Indizes starteten heute unter Vortagesniveau in den Handel. Schlechte Vorgaben aus den USA und ein negativer Handelsstart der Börse in Tokio belasteten die Kurse der deutschen Aktien aus der ersten und zweiten Reihe. Thema auf dem Parkett waren heute Morgen die Veränderungen im Börsenbarometer DAX. Nach dem Aufstieg der Postbank (WKN 800 100) in den Index fürchten Experten eine Übergewichtung von Finanzwerten im wichtigsten deutschen Index. Mit der Postbank erhöht sich die Zahl der Banken und Versicherungen im DAX auf sieben.
An der Berliner Börse standen vor allem Rohstoffwerte im Fokus.
Norilsk Nickel (WKN 676 683) fielen um 2,3 Prozent auf 102,29 Euro. Am 31.08. hatte das Unternehmen bekannt gegeben, dass die Eisenerzproduktion in einer seiner Minen unterbrochen sei. Dort sei es zu einem Unfall gekommen, die Produktion könne in drei Wochen wieder aufgenommen werden. Die Ganzjahresziele könnten aber dennoch erreicht werden.
Ethanex Energy (WKN A0L ARL) gaben um 1,8 Prozent auf 2,78 Euro nach. Das Orderbuch zeigte überwiegend Verkauforders. Der Handel für diesen Wert an der Berliner Börse wurde heute aufgenommen, der Wert HotStock eingestuft.
Lukoil (WKN 899 954) verbilligten sich um fast drei Prozent. Wie heute auf gulfnews.com zu lesen war, beabsichtigt das russische Ölunternehmen in den nächsten 10 Jahren 100 Milliarden US-Dollar zu investieren, um die Förder- und Verarbeitungskapazitäten zu erhöhen. Analysten kommentierten, es sehe danach aus, dass Lukoil darauf wette, dass die Ölpreise in den kommenden Jahren hoch blieben. Nur wenn die Nachfrage hoch bleibe, bekäme Lukoil die nötigen finanziellen Mittel. Lukoil steht in hartem Wettkampf mit der staatlichen Rosneft.
Gazprom (WKN 903 276) verloren ebenfalls und notierten nach gestern 35,20 Euro am späten Vormittag bei 34,70 Euro. Die Originalaktien rutschten in Moskau gestern um drei Prozent ab. Auf emfis.de wurde vermutet, dass die Anleger über den Ausgang der Preisverhandlungen mit Turkmenistan nicht begeistert gewesen seien.
China Mobile (WKN 909 622) notierten um 1,4 Prozent leichter als am Vortag. Gegen Mittag wurden 5,10 Euro je Aktie bezahlt. Der Aktienmarkt in Hongkong schloss heute im Minus, auch China Mobile gehörten zu den Verlierern.
Die Aktien von Europas größter Kupferhütte, Norddeutsche Affinerie (WNK 676 650), stiegen leicht auf 19,10 Euro. Medienberichten zufolge hat das Unternehmen die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes aufgefordert, gegen die Preispolitik der Stromkonzerne in Deutschland und gegen eine mögliche Absprache der Preise an der Strombörse in Leipzig vorzugehen. Das berichtet zumindest wiwo.de.
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Originaltext: Börse Berlin-Bremen Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=52875 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_52875.rss2
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