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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Jan Ullrich

Geschrieben am 13-08-2010

Bielefeld (ots) - 2008 kaufte sich Jan Ullrich vom Vorwurf des
Sportbetruges frei: Die Beweise waren zu eindeutig. 2010 gab sein
Freund Rudy Pevenage zu: Ja, ich habe Jans Reisen nach Madrid
organisiert. Dort sitzt der mutmaßliche Dopingarzt Eufemiano Fuentes.
Schon bei der Faktenlage ist es wenig verwunderlich, dass der
Tour-de-France-Sieger von 1997 am Freitag vor Gericht verlor. Der
Dopingexperte Werner Franke darf weiter behaupten: Ullrich hat 35 000
Euro an Fuentes gezahlt. Und was macht der Rostocker? Er flüchtet
sich ausgebrannt ins Burnout. Die Tortur geht also weiter. Der
Olympiasieger trägt die Hauptschuld an seiner Entzauberung. Da ist
das Leugnen der Realitäten. Da ist die mangelnde Einsicht, einen
kompetenten Berater zu verpflichten. Seine Reputation hat Ullrich
verloren, auch finanziell sieht es nicht rosig aus. Für ihn gibt es
nur einen Ausweg: Fakten auf den Tisch. Denn sonst droht ein echtes
Drama. Darauf hoffen, dass irgendwann wie bei Armstrong, Basso oder
Contador Gras über den Dopingskandal wächst, sollte Ullrich nicht.
Das ist auch ein Verdienst des gebürtigen Paderborners Franke.

Originaltext: Westfalen-Blatt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66306
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261


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