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Weser-Kurier: IG Metall: Regierung soll Banken für Krisenkosten zur Kasse bitten

Geschrieben am 29-04-2010

Bremen (ots) - Die IG Metall hat die Bundesregierung aufgefordert,
die Banken für die im Lande dringend nötigen Investitionen zur Kasse
zu bitten. "Die Folgen der Krise müsse jene finanzieren, die sie
verursacht haben. Also Banken, Hedgefonds, Investmenthäuser", sagte
Detlef Wetzel, 2. Vorsitzender der IG Metall, dem WESER-KURIER
(Donnerstagsausgabe). Der Bund müsse neben der Bankenabgabe, die nur
ein Vorsorgefonds für den nächsten Crash sei, Gewinne abschöpfen oder
die Banken anderweitig zahlen lassen. 100 Milliarden Euro für ein
Zukunftsprogramm des Bundes seien nötig, um dringende Investitionen
in die Bildung, die Förderung von Innovation, Forschung und
Entwicklung, die Begleitung des industriellen Strukturwandels oder in
die Verkehrsinfrastruktur zu finanzieren. "Es ist doch nicht
einzusehen, dass Banken schon wieder Milliarden verdienen, aber
ungeschoren davonkommen sollen", sagt Wetzel. Die Hälfte der
Staatsverschuldung in Deutschland in diesem Jahr sei krisenbedingt.
Es sei nicht akzeptabel, wenn am Ende der Steuerzahler diese Schulden
über höhere Abgaben oder niedrigere Sozialleistungen begleichen müsse

Originaltext: Weser-Kurier
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/30479
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Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de


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