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Kölner Stadt-Anzeiger: Laschet: Google missbraucht Vertrauen der Nutzer

Geschrieben am 25-04-2010

Köln (ots) - Als einen "Missbrauch des Vertrauens, das viele
Nutzer in das Unternehmen haben", bezeichnet Armin Laschet (CDU),
kommissarischer Medienminister für Nordrhein-Westfalen, die nicht
angesagte Erhebung von privaten W-Lan-Daten durch das
Internetunternehmen Google. "Dass wir zufällig von der EU erfahren,
was erfasst wird, ist ein Skandal", erklärte Laschet im Interview mit
dem "Kölner Stadt-Anzeiger (Montagausgabe). "Die Informationspolitik
von Google ist nicht hinnehmbar". Der Minister fordert Google auf,
"alle Fakten auf den Tisch zu legen". Die Aufsichtsbehörden müssten
schneller erkennen, wo gesetzliche Grenzen überschritten werden, so
Laschet. In den meisten Bereichen gelinge dies. "Aber in diesem
Google-Bereich müssen wir jetzt alle Kraft aufwenden, um
mitzuhalten". Die Missbrauchsgefahr sei "riesig groß". "'Big Brother'
ist ja nur ein Abklatsch dessen, was heute möglich ist, ein harmloses
Spiel." Auch er nutze Google und Facebook, so Laschet, "und deshalb
bin ich für glasklare, unzweideutige Regelungen".

Originaltext: Kölner Stadt-Anzeiger
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/66749
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Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Politik-Redaktion
Telefon: +49 (0221)224 2444
ksta-produktion@mds.de


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