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Weltweiter United Airlines Flugbegleiter Protest / Tarifvertrag verspätet / Verärgerte Crewmitglieder informieren in Frankfurt

Geschrieben am 05-04-2010

Frankfurt am Main (ots) -

Sperrfrist: 05.04.2010 09:05
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Die Gewerkschaft der Flugbegleiter von United Airlines,
Association of Flight Attendants-CWA, AFL-CIO (AFA-CWA), wird am
Frankfurter Flughafen als Teil weltweiter Aktionen für den Abschluss
eines neuen Tarifvertrages demonstrieren. Die Gewerkschaftsmitglieder
möchten damit auf die bereits seit einem Jahr andauernden
Verhandlungen hinweisen, die von Firmenseite her nicht ernsthaft
genug geführt werden und zu weiteren Zugeständnissen führen sollen.
Die Flugbegleiter hingegen fordern Verbesserungen.

2002 und 2003 stimmten die Flugbegleiter, im Rahmen des von United
eingeleiteten Konkursverfahrens (Chapter 11), massiven
Gehaltskürzungen und Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen zu, um
die Fluggesellschaft vor dem drohenden Ruin zu retten. Der
Betriebsrentenplan wurde ebenfalls nicht weitergeführt. United
Flugbegleiter arbeiten gegenwärtig zu Gehaltsstufen von 1994. Sie
leisten jetzt jedoch 48% mehr an Arbeit, als im Vergleich zu
Dienstplänen und Personalbesetzung von 2002.

"Die Flugbegleiter protestieren gegen deutlich geringere Bezahlung
bei gleichzeitig verlängerten Arbeitszeiten und erschwerten
Arbeitsbedingungen, während sich die Unternehmensführung im Laufe der
letzten sieben Jahre inakzeptable Bonuszahlungen in Millionenhöhe
leistete", sagt Merv Gordon, AFA-CWA Frankfurt Präsident.

Protest am Flughafen Frankfurt:
Wann: Dienstag, 06.April 2010, 10:00-12:00
Wo: Terminal 1, Busbahnhof, gegenüber Ankunft

"Vielerlei Verbesserungen gibt es beim Star Alliance Mitglied
United. Neu sind unter anderem: Premiumkabinen mit "lie flat bed"
Sitzen auf internationalen Strecken, Designeruniformen für
Flugbegleiter, das Corporate Design der Flotte. 50
Langsteckenflugzeuge sind ebenfalls bestellt. Die Firma lobt
gleichfalls die hohen Kundenzufriedenheitsraten mit den
Flugbegleitern auf den Transatlantikstrecken, herausragend auf
Frankfurtrouten; oder die pünktlichste Fluggesellschaft Nordamerikas
des Jahres 2009 zu sein.

Aber, einen neuen Tarifvertrag gibt es nicht, stattdessen
unangemessene Forderungen nach weiteren Zugeständnissen, die die
derzeitigen Verhandlungen prägen." so Merv Gordon.

"Unsere Ziele sind: Mittelklasselöhne, stabile
Krankenversicherungsbeiträge, eine vernünftige Rentenvorsorge sowie
verbesserte Arbeitsbedingungen, die den besten Service für unsere
Passagiere ermöglichen", führt Herr Gordon weiter aus. "So wie United
eine der weltweit führenden Fluggesellschaften ist, sollte dies auch
bei den Tarifverträgen der Mitarbeiter zutreffen. Wir können nicht
länger warten, es sollte auch für uns aufwärts gehen. Geht es aber
nicht, und dagegen demonstrieren wir heute hier und an allen
Flughäfen weltweit, an denen United Airlines Flugbegleiter
stationiert sind. Wir fordern einen Tarifvertrag, und wir werden mit
allen Mitteln und um jeden Preis dafür kämpfen. Unser Slogan:
Whatever it takes!"

Mehr als 55.000 Mitglieder, davon 15.000 von United Airlines,
gehören der Association of Flight Attendants an, der weltgrößten
Flugbegleitervereinigung. 325 davon sind gegenwärtig in Frankfurt
stationiert. AFA ist Teil der 700.000 Mitglieder starken
Communications Workers of America, AFL-CIO. Information auf
www.unitedafa.org .

Protestiert wird in Chicago, London, New York, Los Angeles, Hong
Kong, Tokyo, San Francisco, Seattle, Honolulu, Boston, Denver, Las
Vegas, Washington DC & Frankfurt.

Originaltext: Association of Flight Attendants-CWA
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/78671
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_78671.rss2

Kontakt, Interviewinformationen:
Dirk Schulz,
Tel.: 069 97390483,
dschulz@unitedafa.org


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