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Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister begrüßt den Einsatz von dezentraler SGBII-Software als Alternative zu A2LL

Geschrieben am 10.03.2006 - [Nächster Artikel]

Berlin (ots) -

Kommunale Service-Rechenzentren und Softwarehersteller bieten
Pilotprojekte an, um die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für
Arbeit zu erproben.

Mit großer Zustimmung reagierte heute der Vorsitzende der
Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Matthias
Kammer, auf die Ankündigung der Bundesregierung, offen für den
Einsatz von dezentralen Softwarelösungen für die Auszahlung des
Arbeitslosengeldes II in den kommunalen Geschäftsstellen der
Bundesagentur zu sein. "Wir möchten hierbei ausdrücklich unsere Hilfe
anbieten", kommentierte Kammer entsprechende Aussagen im
Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales. "Offenbar findet hier
ein Umdenken statt nachdem bislang in den ARGEn vor Ort nur das
zentrale Verfahren A2LL der Bundesagentur eingesetzt werden durfte."
Als ARGEn werden die Arbeitsgemeinschaften von Kommunen und der
Bundesagentur für Arbeit auf lokaler Ebene zur Auszahlung des ALGII
bezeichnet.

Im Ausschuss für Arbeit und Soziales war in dieser Woche
diskutiert worden, wie auf die Softwareprobleme der BA reagiert
werden soll. Die Bundesregierung hatte erstmals Offenheit in der
Frage einer Alternative zu A2LL signalisiert. Kammer: "Die Mitglieder
der Bundes-Arbeitsgemeinschaft betreuen heute schon eine große Zahl
der optierenden Kommunen und stellen die Zahlung der ALGII-Leistungen
ohne Probleme sicher." Es sei also erwiesen, dass auch kommunale
Hersteller zuverlässig diese Aufgabe bewältigen können. Kammer
erläuterte, dass die Datenzentralen und Softwarehersteller innerhalb
sehr kurzer Zeit in der Lage seien, sowohl die benötigten Hardware-
als auch Softwarelösungen zu liefern, falls ARGEN eine eigenständige
IT-Infrastruktur betreiben wollten. Die 69 so genannten optierenden
Kommunen in Deutschland können selbstständig - im Gegensatz zu den
ARGEn - das Arbeitslosengeld bearbeiten und auszahlen.

"Ich möchte jedoch ausdrücklich betonen, dass eine für den Staat
und die ALGII-Bezieher sinnvolle Lösung nur zu erreichen ist, wenn
ein zentraler Datenaustausch mit der BA sichergestellt wird," so
Kammer, "wenn es gewünscht wird, können die kommunalen
IT-Spezialisten ihre Kompetenz aus der Betreuung von vielen
Hunderttausend Computerarbeitsplätzen in deutschen
Kommunalverwaltungen beispielsweise in Pilotprojekten einbringen. Aus
dem Sozialwesen, dem Jugendwesen, dem Steuerwesen und vielen anderen
Bereichen sind wir es seit Jahrzehnten gewohnt, alle gesetzlichen
Forderungen und organisatorischen Notwendigkeiten mit einer
komfortablen IT zu unterstützen. Bei den optierenden Kommunen haben
wir das auch für den Bereich ALGII bewiesen."

Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von 45
kommunalen Rechenzentren, Softwarehäusern und Dienstleistern, die
bundesweit die IT-Versorgung in den Stadt-, Gemeinde- und
Kreisverwaltungen sicherstellen. Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft
bündelt und verteilt das spezifische Know-how zwischen den
Mitgliedern und setzt sich für optimale Vernetzung von Verwaltungen
ein, um Steuergelder zu sparen und den Service für die Bürgerinnen
und Bürger zu erhöhen.

Weiterführende Information:
http://www.bundestag.de/bic/hib/2006/2006_070/01.html
(Pressemitteilung des Bundestagsausschusses für Arbeit und
Soziales).


Originaltext: Bundes-Arbeitsgem. d. Komm. IT-Dienstl.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=61492
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_61492.rss2

Pressekontakt:

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Holger Förster, Dataport
Öffentlichkeitsarbeit

Mobil: (170) 7675142
 
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