Ulm (ots) - Die Vorschriften der EU mögen häufig lästig oder schwer nachzuvollziehen sein. Bei der Niederlassungsfreiheit können sie dafür sorgen, dass der deutsche Markt endlich in Bewegung kommt. Und zwar nicht nur bei den Apotheken, sondern überall, wo es noch Schutzzäune gibt. Beim Meisterzwang im Handwerk wurden sie unter dem Druck des EU-weiten Markts schon ein gutes Stück weit abgebaut. Im Zentrum muss immer der Verbraucher stehen: Ist seine Versorgung sichergestellt? Dann soll er die Wahl haben zwischen einem Discounter und dem Fachgeschäft. Schon beim Verhindern von Internet-Apotheken hat die Branche alles versucht und war doch letztlich nicht erfolgreich. Wem nichts besseres einfällt, als sich die Konkurrenz mit Prozessen vom Leib zu halten, ist reichlich einfallslos.