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Durchschnittseinkommen reichen in den meisten Regionen fürs Eigenheim / Erwerber benötigen in manchen süddeutschen Zentren fast das Doppelte des regionalen Durchschnittseinkommens (mit Bild)

Geschrieben am 18-01-2010

Berlin (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

In zwei von drei kreisfreien Städten reicht bereits der
Durchschnitt - In einer Reihe ostdeutscher Landkreise genügt ein
Drittel davon

In immer mehr Städten und Landkreisen können sich Haushalte mit
durchschnittlichen Einkommen* ihren Immobilienwunsch erfüllen.
Günstige Preise und niedrige Zinsen haben die Bezahlbarkeit noch
weiter verbessert, wie das Berliner Forschungsinstitut empirica im
Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) errechnet hat. Während in
München fast das Doppelte des dortigen Durchschnittseinkommens für
eine typische Wohneigentumsfinanzierung aufgewendet werden muss,
reichen mittlerweile in 78 von 115 kreisfreien Städten in Deutschland
durchschnittliche Einkommen bereits aus. Das gleiche gilt für über 90
Prozent aller Landkreise. In den Kreisen Sangerhausen und Bernburg
kann man sogar mit einem Viertel des Durchschnittseinkommens
erfolgreich kaufen (vgl. Grafik).

Wie LBS Research mitteilt, hat empirica verfügbare Einkommensdaten
der amtlichen Statistik mit aktuellen Informationen aus seiner
Preisdatenbank für Einfamilienhäuser verknüpft. So wurde das
regionale Durchschnittseinkommen mit dem Mindesteinkommen, das zum
Erwerb einer Immobilie benötigt wird, in Verhältnis gesetzt. Daraus
ergibt sich, wie viel das eigene Einkommen über oder unter dem
ortsüblichen Durchschnittseinkommen liegen muss, damit man sich ein
ortstypisches Eigenheim leisten kann. Für die Berliner Forscher ist
der Erwerb von Wohneigentum in der jeweiligen Region dann machbar,
wenn bei einem Eigenkapital in Höhe eines Jahresnettoeinkommens die
Finanzierungsbelastung (bei Zins und Tilgung von 7 Prozent pro Jahr)
35 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigt.

Wegen der großen Immobilienpreisunterschiede liegen laut LBS
Research die so errechneten monatlichen Mindesteinkommen zwischen 560
Euro im Landkreis Bernburg und gut 7.200 Euro in Starnberg. Dort
werden auch die höchsten Durchschnittspreise für Eigenheime
verzeichnet - nämlich fast 500.000 Euro. Weil allerdings auch die
typischen Einkommen von Region zu Region unterschiedlich sind,
differiert die Wohneigentums-Kaufkraft weniger stark. Daher müssen
rund um den Starnberger See nur gut 40 Prozent mehr als die dortigen
Durchschnittseinkommen bezahlt werden. Demgegenüber wird etwa in
Potsdam mit 57 Prozent ein höherer Zuschlag auf das dortige
städtische Durchschnittseinkommen verlangt, obwohl der
durchschnittliche Objektpreis dort unter 250.000 Euro liegt.

Die regionale Auswertung zeigt, dass nur in wenigen Landkreisen
Durchschnittseinkommensbezieher sich keine typischen
Wohneigentums-Objekte leisten können. Vor allem gilt dies für das
südliche Bayern von Lindau am Bodensee bis zum Berchtesgadener Land,
mit dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen an der Spitze. Ansonsten ist
nur noch in vier Kreisen im Raum Frankfurt/Offenbach sowie in zwei an
Stuttgart bzw. Freiburg angrenzenden Kreisen etwas mehr als ein
durchschnittliches Einkommen gefragt.

Bei den kreisfreien Städten ragen nach den Angaben der
LBS-Experten manche süd- und südwestdeutschen Zentren als relativ
"teures Pflaster" heraus. Aber es gibt auch andere Beispiele - neben
Potsdam in den neuen Ländern etwa auch Jena (wo fast das
anderthalbfache des Durchschnittseinkommens benötigt wird), oder die
nordrheinwestfälische Landeshauptstadt Düsseldorf, wo 128 Prozent
"aufgerufen" werden. Auf der anderen Seite reicht in Hamburg bereits
ein ortsübliches Durchschnittseinkommen aus, in Bremen sogar nur 60
Prozent davon. Dies ist zugleich die Metropole, die mit über 35
Prozent die mit Abstand höchste Wohneigentumsquote aufweist.


_____________________________________________________________________
* Maßgeblich ist das mittlere verfügbare Haushaltseinkommen in der
jeweiligen Region.

Die gesamte Liste von empirica mit insgesamt rund 450 kreisfreien
Städten und Landkreisen findet sich im Internet unter:

www.lbs.de/presse/infodienste/wohnungsmarkt/durchschnittseinkommen

Originaltext: Landesbausparkassen
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/35604
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_35604.rss2

Pressekontakt:

Dr. Ivonn Kappel
Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen
Referat Presse
Tel.: 030-20225-5398
Fax: 030-20225-5395
E-Mail: ivonn.kappel@dsgv.de


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