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Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel auf stern.de: "Ein unmöglicher Spagat"
Geschrieben am 26.07.2006 - [Nächster Artikel] |
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Hamburg (ots) - Der ehemalige Chef des Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, bedauert, dass der BDI durch den von ihm mit verfassten offenen Brief in der "Bild"-Zeitung ins Zentrum der Debatte um Nebentätigkeiten von Politikern gerückt ist. "Es tut mir leid, dass zur Klarstellung eine öffentliche Diskussion notwendig war", sagte er stern.de, dem Onlineangebot der Hamburger Zeitschrift stern. Es sei allerdings um die Zukunft des BDI gegangen. Deswegen habe er sich mit seinem Co-Autor Michael Rogowski zu dem "sehr ungewöhnlichen offenen Brief" entschlossen. "Wir haben vorher alles versucht. Ohne Brief hätten wir es nicht geschafft." Zur Tätigkeit des ebenfalls in der Kritik stehenden CDU-Abgeordneten Reinhard Göhner, der gleichzeitig Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Arbeitgeberverbände ist, sagte Henkel auf stern.de: "Beim BDA hat man doch den unmöglichen Spagat gesehen, den Göhner bei Themen wie dem Anti-Diskriminierungsgesetz vollführen musste: Die CDU war dafür, der BDA dagegen und er bei der Abstimmung abgetaucht. Wenn ich mir diese Situation beim BDI vorstelle, dreht sich mir der Magen um."
Originaltext: Gruner+Jahr, stern Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6329 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6329.rss2
Das vollständige Interview ist unter www.stern.de/Henkel abrufbar.
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