Lilly veröffentlicht die Ergebnisse des zweiten Quartals 2006 / Lilly und DKFZ: Gemeinsame Studie zur gezielten Behandlung von Brustkrebs
Geschrieben am 24.07.2006
Bad Homburg (ots) - Das Pharmaunternehmen Lilly Deutschland hat im zweiten Quartal dieses Jahres 118,1 Millionen Euro umgesetzt. Dies entspricht einem Nachfrage-Wachstum von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. "Die größten Zuwächse in der Nachfrage nach Lilly Medikamenten verzeichnen wir bei unseren neueren verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Duloxetin (Handelsname Cymbalta (R)) und Atomoxetin (Handelsname Strattera(R))", kommentierte Thomas Wellner, Geschäftsführer der Lilly Deutschland GmbH und der Lilly Pharma Holding GmbH.
Hauptumsatzträger im zweiten Quartal waren die verschreibungspflichtigen Medikamente Olanzapin (Handelsname Zyprexa(R)) gegen Schizophrenie, das Krebsmedikament Gemcitabin (Handelsname Gemzar(R)) sowie Insulin lispro (Handelsname Humalog(R)) zur Diabetestherapie.
Das Mutterunternehmen Eli Lilly and Company, Indianapolis, USA, kann eine Steigerung des Quartalsumsatzes von 5 Prozent auf 3,867 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum zweiten Quartal 2005 verbuchen. Die neueren verschreibungspflichtigen Arzneimittel Alimta(R), Byetta(R), Cialis(R), Cymbalta(R), Forsteo(R), Strattera(R), Symbyax(R), Xigris(R) und Yentreve(R) sind insgesamt um 48 Prozent gewachsen, auf einen Umsatz von 920,2 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Anteil von 24 Prozent am Gesamtumsatz, im Vorjahresquartal waren es 17 Prozent.
Bessere Chancen bei der Behandlung von Brustkrebs: Deutsches Krebsforschungszentrum und Lilly schließen Kooperationsvertrag ab
Mit Hilfe eines genetischen Tests könnte zukünftig bei Brustkrebs-Patientinnen schon vor Behandlungsbeginn festgestellt werden, ob die Therapie mit den Krebsmedikamenten Gemcitabin (Handelsname Gemzar(R), verschreibungspflichtig), Docetaxel und Epirubicin ansprechen wird oder nicht. Der Test wurde von Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Universitäts-Frauenklinik in Heidelberg entwickelt.
Das DKFZ und Lilly Deutschland haben jetzt einen Kooperationsvertrag über drei Jahre abgeschlossen, um mit Hilfe einer multizentrischen klinischen Studie weitere Daten über den prognostischen Wert solcher Gentests zu ermitteln. Bei rund 30 Prozent aller Brustkrebspatientinnen bilden sich Tumore unter einer Chemotherapie vollständig zurück. Die übrigen Betroffenen sprechen nicht oder nur teilweise auf die Medikamente an. Durch die Entwicklung von Gentests soll der Erfolg von Therapien schon vor Beginn der Behandlung eingeschätzt werden können, um Patientinnen langfristig gezielte, individuelle Therapien zu ermöglichen.
Nach Angaben des DKFZ ist Brustkrebs mit 55.000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Alleine im Jahr 2003 verstarben 17.173 Frauen an der Erkrankung.
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Über Lilly
Eli Lilly and Company ist eines der weltweit führenden pharmazeutischen Unternehmen und setzt auf Forschung und Innovation. Die Kernbereiche des Unternehmens sind Endokrinologie, Onkologie, Psychiatrie/Neurologie, Urologie, Kardiologie und Intensivmedizin. In eigenen Forschungszentren und in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsorganisationen entwickelt Lilly neue Behandlungsansätze und Technologien, die dazu beitragen, die Gesundheit und Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Dank intensiver wissenschaftlicher Forschung gehören die meisten Lilly-Medikamente zu den führenden ihrer Klasse. Das Unternehmen beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter in 143 Ländern weltweit. In Deutschland ist Lilly an insgesamt vier Standorten vertreten. Dazu gehört auch ein eigenes Forschungszentrum in Hamburg.
Lilly gibt Antworten - in Form von Arzneimitteln, Informationen und Aufklärung - auf einige der dringlichsten Fragen in der Medizin.
Lilly Deutschland ist 2005 und 2004 vom Wirtschaftsmagazin Capital als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet worden und erhielt zudem den Sonderpreis für "Chancengleichheit" (Capital 2/2004 und 2/2005). 2005 wurde Lilly Deutschland zudem vom Great Place to Work Institute als einer der besten Arbeitgeber in Europa ausgezeichnet (Financial Times, 28. April 2005).