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Frische Luft als beste Medizin

Geschrieben am 17-09-2009

Stuttgart (ots) - Wetterfühligkeit darf nicht als Wehleidigkeit
abgetan werden - Zeitschrift DAHEIM in Deutschland rät dazu, den
Arzt aufzusuchen

Die einen bekommen Kopfschmerzen, andere fühlen sich müde und
reagieren gereizt, wieder andere können sich kaum konzentrieren und
schlafen schlecht: Menschen, die unter Wetterfühligkeit leiden,
reagieren ganz unterschiedlich auf klimatische Veränderungen. Die
Zeitschrift DAHEIM in Deutschland geht in ihrer
Oktober/November-Ausgabe dem Phänomen auf den Grund und stellt fest:
Wetterfühligkeit ist weder ein Hirngespinst noch eine Krankheit im
medizinischen Sinn, sondern ein Anzeichen dafür, dass der Mensch
Probleme mit dem Organismus hat. Rat der Experten: Das Warnsignal des
Körpers nicht als Wehleidigkeit abtun, sondern sich ärztlichen Rat
einholen.

"Wir kennen sowohl die Symptome bei Wetterfühligkeit als auch die
möglichen Ursachen, aber wissenschaftlich hinreichend bewiesen sind
die Faktoren nicht, da oft mehrere Parameter gleichzeitig wirken",
sagt Dr. Eva Wanka, Diplom-Meteorologin am Klinikum der
Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Mögliche Ursachen dafür, dass es einem Organismus schwer fällt,
sich an eine neue Wetterlage anzupassen, können zum Beispiel Stress
und Herz-Kreislauf-Störungen sein. Aber auch Menschen, die einen zu
hohen oder zu niedrigen Blutdruck haben, Rheumakranke,
Migränepatienten, Asthmatiker oder Menschen, die Knochenbrüche und
Amputationen hinter sich haben, leiden verstärkt unter
Wetterschwankungen.

Meteorologen und Mediziner gehen davon aus, dass Druckschwankungen
in der Atmosphäre eine Ursache für die Wetterfühligkeit sind. Vor
allem die niederfrequenten Luftdruckschwankungen gelten als Auslöser.
"Diese entstehen, wenn unterschiedliche, etwa warme und kalte
Luftmassen, einander überströmen oder sich über Hindernisse wie Berge
bewegen", so Wanka. Untersuchungen haben ergeben, dass auch schnelle
und starke Veränderungen der Temperatur sowie der Luftfeuchtigkeit
als Ursache für Wetterfühligkeit in Frage kommen, weil der Körper
dann Schwerstarbeit bei der Thermoregulation zu leisten hat.

So fühlen sich Menschen mit Bluthochdruck bei starker Erwärmung
oft besser, Menschen mit niedrigem Blutdruck leiden in solchen Phasen
hingegen oft unter Schwindelgefühlen und Kopfschmerzen. Beim Föhn
kommt beides zusammen - niederfrequente Luftdruck¬schwankungen und
ein rascher Temperaturanstieg. Die Folgen sind bei den meisten
Menschen dann dieselben: Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme.

Aus Sicht der Experten gibt es gegen Wetterfühligkeit keine
Medizin im klassischen Sinn, sondern nur ein Mittel: An die frische
Luft gehen, sich dem Wetter aussetzen und damit die Empfindlichkeit
des Körpers abtrainieren.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, im Alltag einige
Verhaltensregeln zu beachten: Bei Hitze viel trinken, auf gesunde
Ernährung achten, Sport treiben, Stress durch autogenes Training
abbauen, ausreichend schlafen, wenn möglich in der Frühe schwimmen,
Wechselduschen praktizieren und regelmäßig in die Sauna gehen. Mit
allen Maßnahmen, so die Fachleute, wird das Immunsystem des Körpers
trainiert und die Fähigkeit verbessert, auf Wetterextreme leichter zu
reagieren.

Für weitere Informationen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne
zur Verfügung. Die Zeitschrift DAHEIM in Deutschland (Ausgabe
Oktober/November) ist ab 21. September am Kiosk erhältlich. DAHEIM in
Deutschland ist der zweite Zeitschriftentitel von Reader's Digest.

Artikel aus der Oktober/November-Ausgabe zum Download:
http://www.readersdigest.de Auf Service für Journalisten klicken
(Rubrik DAHEIM in Deutschland)

Originaltext: Reader's Digest Deutschland
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32522
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_32522.rss2

Pressekontakt:
Reader's Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH
Öffentlichkeitsarbeit, Uwe Horn
Vordernbergstraße 6, 70191 Stuttgart
Tel.: 0711 / 6602-521, Fax: 0711 / 6602-160,
E-mail: presse@readersdigest.de


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